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15.03.2012 - IHK-Gründerwettbewerb ist abgeschlossen:
Dokumentennummer: p1029
Vier Geschäftseröffnungen bereichern Rheydt
Aufregende und arbeitsreiche Monate haben vier Geschäftsfrauen hinter sich: Aggi Peier, Stefanie Kühnel, Martina Jakobs und Siddika Michiels sind in Rheydt „durchgestartet“ und bereichern durch ihre Geschäftseröffnungen die Innenstadt. Mit ihren innovativen Geschäftsideen haben sie die Jury des IHK-Gründerwettbewerbs „Rheydt startet durch – starten Sie mit“ überzeugt. Neben Ladenlokalen zu günstigen Mieten erhielten sie ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro (1. Platz), 1.000 Euro (2. Platz), 500 Euro (3. Platz) und 1.000 Euro (Sonderpreis).

„Rheydt ist im Aufbruch. Diese positive Stimmung wollten wir unterstützen, indem wir den Leerstand mit innovativen Geschäften beleben“, erklärte IHK-Geschäftsführer Andree Haack bei der Eröffnung des „Make-up Café“, dessen Konzept den ersten Preis gewann. „Wir wollten die Rheydter Innenstadt mit unserem Wettbewerb stärken. Und das ist uns gelungen, nicht zuletzt auch durch die Mithilfe der Immobilienbesitzer und -makler.“

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Dieter Porschen lobte bei der Geschäftseröffnung das Engagement der vielen Akteure in der Rheydter Innenstadt. „Gerade auch mit Blick auf die künftigen Arcaden an der Hindenburgstraße ist es wichtig, die Rheydter Innenstadt durch ein neues, eigenes Profil zukunftsfähig zu gestalten“, betonte der Hauptgeschäftsführer. So sorgen laut Porschen unter anderem die durch den IHK-Wettbewerb ermöglichten Geschäftseröffnungen ebenso für einen Aufwärtstrend wie Aktionen des Rheydter Citymanagements und nicht zuletzt die anstehende Umgestaltung des Marktplatzes.

Für Peter Felten, Vorsitzender des Rheydter Citymanagements, ist der Wettbewerb ein großer Erfolg. „Der Wettbewerb zeigt, wie viel erreicht werden kann, wenn Händler und Eigentümer zusammenarbeiten und gemeinsam an einem Strang ziehen, um Rheydt voranzubringen.“ Felten hat viele Eigentümer angesprochen und für den Wettbewerb geworben. Die Eigentümer waren bereit, für gute Geschäftsideen eine erhebliche Mietvergünstigung zu geben oder die Investitionskosten für die Umbauten der Lokale zu übernehmen. „Dafür wurde die Geschäftsidee intensiv geprüft, der Businessplan musste hieb- und stechfest sein und das Konzept zur Rheydter Innenstadt passen“, erläuterte das Jurymitglied.

Aggi Peier hat diese Anforderungen in den Augen der Jury am besten erfüllt. Die Siegerin hat ihr Make-up Café an der Stresemannstraße 56 eröffnet. Dort bietet sie Farb-, Stil- und Make-up-Beratungen sowie eine Café-Lounge zum Entspannen an. „Kurz gesagt, möchte ich die Stilberatung und den Kaffeeplausch vereinen“, erklärte Peier. Sie ist überzeugt, dass Rheydt durch ihr Geschäft attraktiver wird, dessen Konzept sich von den üblichen Drogeriemärkten und Parfümerien absetze. „Ich hoffe, dass sich Rheydt zu einer Stadt mit eigenem Gesicht entwickelt. Dazu möchte ich mit meinem Geschäft einen Teil beitragen.“

Eine ganz andere Geschäftsidee hatte Stefanie Kühnel. Sie bereichert Rheydt mit einem „Jeans Point“ und erhielt dafür den zweiten Preis. Am Markt 5 präsentiert sie ihren Kunden eine große Auswahl an Jeans, außerdem Oberteile und Accessoires. Seit vielen Jahren überzeugt ein solches Konzept bereits an der Mönchengladbacher Hindenburgstraße, an der Stefanie Kühnels Mutter einen „Jeans Point“ betreibt.

Textilhandel in ganz anderer Form bieten Martina Jacobs und Ute Jacobs-Spielmanns an der Hauptstraße 20 an. Im „Café Kreativ Rheydt“ können die Kunden individuelle Wohn- und Kinderaccessoires in einer Café-Atmosphäre in Augenschein nehmen.

Einen Sonderpreis hat die Jury an Siddika Michiels verliehen, weil ihr Gastronomie-Konzept überzeugte, sie aber bereits im Laufe des Wettbewerbs ein Ladenlokal gefunden hatte. An der Wilhelm-Strater-Straße 1 präsentiert sie im „La Tienda“ spanische Köstlichkeiten.

Nachdem die IHK Mittlerer Niederrhein im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Rheydter City-Management, dem Rheinischen Einzelhandels- und Dienstleistungsverband, dem Haus- und Grundbesitzerverein, der Gladbacher Bank und der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach zu dem Wettbewerb aufgerufen hatte, waren 29 Bewerbungen aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistung eingegangen.

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