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26.04.2012 -
IHK kritisiert Neuregelung:
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Dokumentennummer: p1046
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| Des Lkw-Verkehrs in Krefeld |
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Die IHK Mittlerer Niederrhein kritisiert die geplanten Regelungen für den Lkw-Verkehr in der Stadt Krefeld. Die Stadtverwaltung und die Bezirksregierung in Düsseldorf hatten angekündigt, dass zur Verbesserung der Luftqualität ab Juli ein großräumiges Durchfahrverbot für Lkw von den Autobahnen 40, 57 und 44 durch die Krefelder Innenstadt gilt. Gleichzeitig soll die Sperrung des Oranier- und des Preußenrings für Lkw bestehen bleiben. Erst im kommenden Jahr soll dann wieder überprüft werden, ob diese Sperrungen wieder aufgehoben werden können.
„Dass es jetzt kein Lkw-Routenkonzept geben soll, obwohl der Oranierring und der Preußenring weiterhin gesperrt bleiben, kommt den Unternehmern vor wie ein Schwarzer-Peter-Spiel“, erklärt Wolfgang Stromps, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Logistik der IHK Mittlerer Niederrhein. „Diese Vereinbarungen gehen zu Lasten der Unternehmer und der Lkw-Fahrer.“
Denn so genannte Quell- und Zielverkehre werden im Gegensatz zu Durchgangsverkehren nach wie vor erlaubt sein. „Wenn die Fahrer dann vor den Sperrungen des Preußen- und Oranierrings stehen, müssen sie sich eine neue Route suchen – Probleme mit den Anliegern sind vorprogrammiert“, sagt Stromps und plädiert dafür, den Oranierring wieder für den Verkehr freizugeben und endlich ein Lkw-Routenkonzept zu erarbeiten.
Der IHK-Ausschussvorsitzende kritisierte zudem die Sperrung der innerstädtischen Umweltzone für Fahrzeuge mit gelber Plakette ab 1. Juli: „Das wird vor allem kleine und mittlere Unternehmen empfindlich treffen.“ Die Anschaffung neuer Fahrzeuge oder die Beantragung von Sondergenehmigungen bedeutet für die Betriebe zusätzliche Kosten und zusätzlichen Zeitaufwand. Stromps bezweifelt, dass die Einrichtung einer Umweltzone ein geeignetes Instrument ist, um die Luftqualität zu verbessern.
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