Kaufmann/ -frau im Groß- und Außenhandelsmanagement

Kaufmann/ -frau im Groß- und Außenhandelsmanagement
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Was ändert sich am Ausbildungsberuf inhaltlich?

Es gibt folgende neue Inhalte:

  • Elektronische Geschäftsprozesse (E-Business)
  • Datenschutz, IT-Sicherheit
  • Arbeit in Projekten (Projektmanagement)
  • Vielfalt der Vertriebskanäle, insbesondere Onlinevertriebskanal (E-Commerce)
  • Nachhaltigkeit in Lieferketten
  • Betriebliche Compliance
  • Retouren - Management (Fachrichtung Großhandel)
  • internationale Berufskompetenzen (Fachrichtung Außenhandel)

Folgende Inhalte sind weggefallen:

  • Abschlussarbeiten vorbereiten (Kaufmännische Steuerung und Kontrolle)
  • Ziele und Instrumente der Personalführung und -entwicklung erklären

Die Prüfung ändert sich: Gestreckte Prüfung

Die wesentliche strukturelle Neuerung des Berufs ist, dass die Abschlussprüfung der Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement jetzt aus zwei Teilen besteht.

Der „Teil 1“ der Abschlussprüfung ersetzt die bisherige Zwischenprüfung. Beide Teile tragen zum Gesamtergebnis bei.

Der Prüfungsbereich von „Teil 1“ erfolgt schriftlich und heißt „Organisieren des Warensortiments und von Dienstleistungen“. Er findet im vierten Ausbildungshalbjahr statt.

Das Ergebnis der Prüfung im „Teil 1“ fließt mit 25 Prozent in die Gesamtnote der Abschlussprüfung ein.

Der „Teil 2“ der Abschlussprüfung findet am Ende der Ausbildungszeit statt.

Die schriftlichen Prüfungsbereiche im „Teil 2“ sind:

  • Kaufmännische Steuerung von Geschäftsprozessen
  • Prozessorientierte Organisation von Großhandelsgeschäften (Fachrichtung Großhandel) bzw. Prozessorientierte Organisation von Außenhandelsgeschäften (Fachrichtung Außenhandel)
  • Wirtschafts- und Sozialkunde.

Prüfungsvarianten für das Fallbezogene Fachgespräch

Mündlich gibt es in „Teil 2“ der Abschlussprüfung ein „Fallbezogenes Fachgespräch zu einer betrieblichen Fachaufgabe“.

Der Ausbildungsbetrieb teilt der IHK mit der Anmeldung zur Abschlussprüfung mit, in welcher Variante der Azubi geprüft werden soll

Folgende Varianten gibt es:

1. Entweder die sogenannte „klassische Variante“: Der Prüfungsausschuss stellt dem Prüfling zwei Aufgaben zur Auswahl. Der Prüfling wählt eine der Aufgabe aus und erhält vor dem Start des Prüfungsgespräches eine Bearbeitungszeit von 15 Minuten.

2. Oder die sogenannte „Reportvariante“: Der Azubi fertigt während seiner Ausbildung Reporte zu zwei betrieblichen Fachaufgaben aus zwei der drei folgenden Gebieten an:

  1. Verkauf und Distribution
  2. Warensortiment und Marketing
  3. Einkauf und Beschaffungslogistik

Der Prüfungsausschuss wählt einen der Reporte für das Fachgespräch aus. Dieser bildet dann die Grundlage für das Prüfungsgespräch.

 

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