Hinweise für die Gastronomie

Hinweise für die Gastronomie
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Bund und Länder haben beschlossen, die Corona-Maßnahmen zunächst bis zum 28. März 2021 zu verlängert und an die Beschlüsse der Beratungen zwischen Bund und Ländern angepasst. Im Folgenden finden Sie die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Landes NRW.

In der Verordnung werden weitere Öffnungen ab dem 22. März 2021 für die Außengastronomie, Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos in Aussicht gestellt, sofern die 7-Tages-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen stabil oder mit sinkender Tendenz unter dem Wert von 100 ist.

Weiter Informationen aus der Corona-Schutzverordnung:

§ 11 Handel, Messen und Märkte, Alkoholverkauf:

(2) Der Betrieb von nicht in Absatz 1 genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels sowie von Einrichtungen zum Vertrieb von Reiseleistungen ist untersagt.

§ 14 Gastronomie:

1) Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen Einrichtungen ist untersagt. Betriebskantinen und Mensen in Bildungseinrichtungen dürfen zur Versorgung der Beschäftigten bzw. der Nutzerinnen und Nutzer der Bildungseinrichtungen betrieben werden.

(2) Abweichend von Absatz 1 sind die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf von Speisen und Getränken zulässig, wenn die Mindestabstände und Hygieneanforderungen nach dieser Verordnung eingehalten werden. § 11 Absatz 1 gilt entsprechend. Der Verkauf von alkoholischen Getränken ist zwischen 23 Uhr und 6 Uhr untersagt. Der Verzehr von Speisen und Getränken ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung, in der die Speisen oder Getränke gekauft wurden, untersagt; der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum ist gemäß § 2 Absatz 5 vollständig untersagt.

(3) Abweichend von Absatz 1 dürfen Räume und erforderliche Verpflegung für nach dieser Verordnung zulässige Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden.

§ 15 Beherbergung, Tourismus, Ferienangebote:

(1) Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt. Die Nutzung von dauerhaft angemieteten oder im Eigentum befindlichen Immobilien und von dauerhaft abgestellten Wohnwagen, Wohnmobilen und so weiter ausschließlich durch die Nutzungsberechtigten ist keine touristische Nutzung im Sinne des Satzes 1. Beim Betrieb von Gemeinschaftseinrichtungen auf Campingplätzen und so weiter sowie bei der Beherbergung von Reisenden einschließlich ihrer gastronomischen Versorgung sind die Hygiene- und Infektionsschutzstandards nach § 4 zu beachten.

(1a) Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer, die auf Rastanlagen und Autohöfen übernachten, dürfen dort gastronomisch versorgt werden. Absatz 1 Satz 3 gilt entsprechend.

(2) Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen mit Bussen zu touristischen Zwecken sind unzulässig.

Weitere Informationen:

Die ersten Informationen zum Thema außerordentliche Wirtschaftshilfe finden Sie hier.

Hilfestelltung zum Thema Kurzarbeitergeld finden Sie hier.

Darüber hinaus bietet das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes eine Plattform für Förderprogramme der Europäischen Union, des Bundes und der Bundesländer an, die speziell nach den Bedürfnissen der Tourismuswirtschaft selektiert werden kann:  Förderprogramme Gastronomie/Hotellerie/Tourismus NRW.