Per- und Polyfluoralkylverbindungen (PFAS): Konsultation des REACH-Helpdesks

Per- und Polyfluoralkylverbindungen (PFAS): Konsultation des REACH-Helpdesks
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Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) plant derzeit, einen REACH-Beschränkungsvorschlag auszuarbeiten. Ziel ist es, die Herstellung, das Inverkehrbringen und die Verwendung aller Per- und Polyfluoralkylverbindungen (PFAS) in der EU zu beschränken. Dazu führt der REACH-Helpdesk eine Konsultation betroffener Unternehmen durch. Hauptbesorgnis ist die sehr hohe Persistenz der PFAS in der Umwelt und die potenzielle Kontamination von Grund-, Oberflächen- und Trinkwasser.

Unternehmen können sich bis zum 31. Juli 2020 an dieser Konsultation zu beteiligen.

Die Konsultation soll zu weiteren Informationen über die Eigenschaften und die Verwendung von PFAS und mögliche Alternativen führen. Anhand dieser Informationen werden nach Angaben des Helpdesks die am besten geeigneten Beschränkungsmaßnahmen bewertet. Zudem sollen dadurch auch der Umfang und die Bedingungen der Beschränkungsoption(en) besser betrachtet werden können.

Die Konsultation in Form eines Fragebogens betrifft Unternehmen,

  • die PFAS herstellen oder verwenden,
  • die Produkte (Mischungen und Erzeugnisse) verkaufen, die mit diesen Stoffen hergestellt wurden,
  • die PFAS-Alternativen verwenden.

Die Ausarbeitung wird nach Angaben des Helpdesks voraussichtlich etwa zwei Jahre dauern. Das mögliche Inkrafttreten einer Beschränkung wird für das Jahr 2025 erwartet.

Die Mitteilung des REACH-Helpdesks zur Konsultation finden Sie hier. Die Konsultation wird online durchgeführt. Der Fragebogen (nur in englischer Sprache) ist unter diesem Link erreichbar.