Förderprogramme Elektromobilität

Förderprogramme Elektromobilität
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Die Elektromobilität wird durch verschiedene Programme auf Bundes- und Landesebene gefördert. An diese Förderprogramme sind jedoch Auflagen geknüpft. Zudem sind sie oftmals durch Förderaufrufe zeitlich befristet.

Wir bieten Ihnen hier eine Auswahl an interessanten Förderprogrammen aus dem Bereich Elektromobilität für Unternehmen. Weiterführende Informationen erhalten Sie auf den angegebenen Internetseiten der Förderträger.

BAFA: Elektromobilität (Umweltbonus)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt den Erwerb von erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Neufahrzeugen gemäß des Elektromobilitätsgesetzes (EmoG). Die Förderhöhe ist abhängig davon, welche Technologie das erworbene Fahrzeug hat. Der Umweltbonus für reine Batterieelektrofahrzeuge oder Brennstoffzellenfahrzeuge beträgt 4.000 Euro. Von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge (Plug-in-Hybrid) werden mit einem Zuschuss von 3.000 Euro gefördert. Die Förderung erfolgt jeweils zur Hälfte durch einen Bundeszuschuss und durch die Automobilhersteller.

Die Antragsstelle für dieses Förderprogramm ist das Bundesamt für Wirtschaft- und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Weiterführende Informationen finden Sie hier.

progres.nrw: Emissionsarme Mobilität

Mit dem Programmbereich Emissionsarme Mobilität unterstützt das Land NRW Unternehmen in folgenden Bereichen:

  • Umsetzungsberatungen und -konzepte Elektromobilität (nur als Eigentümer von Mietgebäuden mit jeweils mehr als drei Wohneinheiten oder Besitzer von mehr als vier gewerblich genutzten Fahrzeugen oder Arbeitgeber mit mehr als vier Kraftfahrzeug-Stellplätzen für Mitarbeiter) (max. 50 % der zuwendungsfähigen Kosten, maximal 15.000 €)
  • Nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur (bis zu 50 % der Ausgaben für eine Wallbox (max. 1.000 €) und für eine Ladesäule (max. 3.000 € pro Ladepunkt)
  • Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur (bis zu 50 % der Ausgaben, maximal 5.000 € pro Ladepunkt)
  • Elektro-Lastenräder (bis zu 30 % der Kosten, maximal 2.100 €)

Antragsstelle ist die Bezirksregierung Arnsberg. Weitere Infos erhalten sie hier.

Förderrichtlinie Elektromobilität (BMVI)

Mit dem „Sofortprogramm Saubere Luft 2017 – 2020” hat die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Luftqualität vorgelegt, das vom Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) unterstützt wird. Mit dem Förderprogramm unterstützt das BMVI die Beschaffung von Elektrofahrzeugenund der zugehörigen, betriebsnotwendigen Ladeinfrastruktur.

Der aktuelle Förderaufruf ist am 31.08.2018 abgelaufen. Der Zeitraum für den nächsten Förderaufruf wurde bisher noch nicht veröffentlicht.

Weitere Informationen stehen auf der Seite der NOW. Die Antragsseite ist unter https://foerderportal.bund.de/easyonline zu finden.

Steuerrabatt für Elektro-Dienstwagen

Die Bundesregierung hat am 1. August beschlossen, Elektro- und Plug-in-Hybridautos, die als Dienstwagen auch privat genutzt werden, über das Einkommensteuergesetz zu fördern. Elektroautos, die zwischen 2019 und Ende 2021 neu zugelassen werden, müssen monatlich mit 0,5 statt 1 Prozent des Listenpreises als geldwerter Vorteil versteuert werden.

Diese Maßnahme war im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD vereinbart worden, um den Markthochlauf der Elektromobilität zu beschleunigen und einen Beitrag zur Emissionsminderung im Verkehrssektor zu leisten. Bei dieser Fördermaßnahme geht die Bundesregierung von Ausfällen bei der Einkommensteuer von zwei Milliarden Euro aus.

Zur Umsetzung der Maßnahme wird § 6 Absatz 1 des Einkommensteuergesetzes geändert. Für die Abrechnung nach der Fahrtenbuch-Methode wird eine gleichwertige Regelung eingeführt. Der Gesetzentwurf geht jetzt in das parlamentarische Verfahren.
 

BAFA: Schwerlastenfahrräder

Das BAFA fördert die Ausgaben für die Anschaffung von Elektro-Schwerlastenfahrrädern sowie Schwerlastenanhängern mit elektrischer Antriebsunterstützung für den fahrradgebundenen Lastenverkehr. Elektrisch angetriebene Schwerlastenfahrräder sowie Schwerlastenanhänger mit elektrischer Antriebsunterstützung müssen dabei über ein Mindest-Transportvolumen von 1 und eine Nutzlast von mindestens 150 kg verfügen.

 

Die Fördersätze betragen 30 % der Ausgaben für die Anschaffung, maximal jedoch 2.500 € pro Lastenfahrrad, –anhänger oder Gespann.
 
Antragsberechtigt sind private Unternehmen, unabhängig ihrer Rechtsform, Unternehmen mit kommunaler Beteiligung sowie Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder Kommunen.
 
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit der Antragseinreichung finden Sie auf der Internetseite des BAFA.
 
 

 

Weitere Förderprogramme finden Sie in der Förderdatenbank des BMWi oder im Förder.Navi der EnergieAgentur.NRW.