EU-Emissionshandel: Mitteilungsfrist zum 31. Januar

EU-Emissionshandel: Mitteilungsfrist zum 31. Januar
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Für das Berichtsjahr 2019 muss die Mitteilung zum Betrieb bis zum 31. Januar 2020 bei der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt vorliegen. Zur Abgabe sind Anlagenbetreiber verpflichtet, die eine kostenlose Zuteilung erhalten, auch wenn die Betreiber nach dem Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz als Kleinemittenten von der Abgabepflicht von Emissionsberechtigungen befreit sind, so die DEHSt.

Verstöße gegen die Meldepflichten können Ordnungswidrigkeiten darstellen, die mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Die Mitteilung zum Betrieb wird herangezogen, um zu beurteilen, ob aufgrund einer Kapazitätsverringerung oder Betriebseinstellung eine Anpassung der Zuteilungsmenge notwendig ist.