Corona-Krise: Sonderprogramm Umweltwirtschaft

Corona-Krise: Sonderprogramm Umweltwirtschaft
© Philip Steury / Adobe Stock

Das Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen hat ein Sonderprogramm Umweltwirtschaft aufgelegt. Über dieses können kleinere und mittlere sowie neugegründete Unternehmen der Umweltwirtschaft in NRW nicht zurückzahlbare Zuschüsse für innovative Projekte beantragen. 

In Zeiten der Corona-Krise möchte die Landesregierung unverschuldet in Schwierigkeiten geratenen Unternehmen der Umweltwirtschaft bei der Bewältigung ihrer aktuellen Probleme und beim Neuaufbau tragfähiger wirtschaftlicher Pers-pektiven fördern. Krisensichere und nachhaltige Unternehmen sollen so besondere Unterstützung erhalten können. Dazu werden nun zusätzlich fünf Millionen Euro bereitgestellt, zum Beispiel zur Förderung der Entwicklung von energieeinsparenden und ressourcenschonenden Produkten und Dienstleistungen.

Im ersten Programmteil werden vorrangig Aktivitäten von bereits etablierten Unternehmen im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation unterstützt. Die Antragsstellung ist hier bis zum bis 26. November 2020 möglich. Im Zweiten Programmteil (Antrag bis 31. Dezember 2020 möglich) wird unter anderem auch die Gründung von Unternehmen in der Umweltwirtschaft gefördert. Dies beinhaltet die Ideenerarbeitung, die Entwicklung von Prototypen bis hin zur Gewinnung von Investoren und potentiellen Geschäftspartnern.

Die Förderung erfolgt auf Basis von Zuschüssen und kann bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben abdecken. Projektanträge können ab sofort beim Projektträger Jülich eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie in der Bekanntmachung, der Förderrichtlinie und auf der Internetseite des Projektträger Jülich.