english

IHK-Forum Unternehmerinnen

IHK-Forum Unternehmerinnen
© Yuri Arcurs - Fotolia.com

Ansprechpartner

Anna Reyer
Anna Reyer

Telefon: +49 2151 635-317
Telefax: +49 2151 635-44317
E-Mail:
V-Card: Kontaktdaten speichern

Nordwall 39
47798 Krefeld

Wie kann das Potenzial weiblicher Mitarbeiter in Unternehmen genutzt und wie können Frauen für mehr berufliche Verantwortung begeistert werden?

Mit dieser Frage beschäftigt sich das IHK-Forum Unternehmerinnen der IHK Mittlerer Niederrhein, das regelmäßig veranstaltet wird. Die Plattform möchte Frauen bei der der beruflichen Entwicklung unterstützen und Unternehmen sensibilisieren. Sie richtet sich an Unternehmerinnen, Managerinnen, Gründerinnen und Studentinnen.

Das Potenzial von Frauen wird oft unterschätzt – ob als Mitarbeiterin oder Unternehmerin. Dabei spielen Vorurteile eine große Rolle. So wird Frauen häufig eine fehlende Durchsetzungskraft attestiert oder der Spagat zwischen Beruf und Familie nicht zugetraut. Frauen haben es schwerer, Führungspositionen zu bekleiden oder unternehmerische Verantwortung zu übernehmen.

Das Forum möchte mit diesen Ansichten aufräumen. Es möchte Frauen in der Wirtschaft vernetzen und informieren.

Netzwerke sind wesentlich für den Erfolg
Beim IHK-Forum Unternehmerinnen stand das Thema „Netzwerken“ im Mittelpunkt

Was steckt hinter dem „Jeder-kennt-Jeden-Gesetz“? Diese Frage beantwortete die überzeugte Netzwerkerin und Unternehmerin Maren Lorth beim Forum Unternehmerinnen in der IHK in Krefeld. Laut dem Gesetz kenne jeder jeden über sechs bis sieben Ecken, erläuterte die Geschäftsführerin der Unternehmensberatung Mi[de] – Mittelstand denken. Umso wichtiger sei es, sich mit dem Geheimnis des erfolgreichen Netzwerkens vertraut zu machen und sich dessen bewusst zu sein, dass es verschiedene Arten von Netzwerken gibt: exklusive, etablierte oder eigens aufgebaute Netzwerke und natürlich die sozialen Netzwerke im Internet.

„Ein Netzwerk entscheidet ganz wesentlich über Ihren Erfolg oder Misserfolg“, erklärte Lorth den mehr als achtzig Unternehmern und Unternehmerinnen. Dabei sei es beispielsweise lohnenswert, Kontakte mit ehemaligen Mitarbeitern oder Geschäftspartnern zu halten. Hieraus ergeben sich oftmals neue interessante Geschäftsbeziehungen. Auf jeden Fall sollte man sein persönliches Ziel des Netzwerkens nie aus den Augen verlieren und gegebenenfalls Netzwerke auch aufgeben. „Auf keinen Fall darf ein Netzwerk eine Einbahnstraße sein. Es lebt vom Geben und Nehmen.“

Schließlich animierte Maren Lorth ihre Zuhörerinnen: „Seien Sie mutig. Sprechen Sie Menschen an, wenn diese Ihnen bei Ihren Projekten hilfreich sein können.“

© IHK Mittlerer Niederrhein

3. IHK-Forum Unternehmerinnen: Wie Frauen Wirtschaft bewegen

Frauen bewegen Wirtschaft“ – und dies auf ganz unterschiedliche Weise. „Im Kontext der Fachkräftesicherung werden Frauen oft als Ressource auf Mitarbeiterebene gesehen – heute geht es aber darum, wie die Führungsetagen weiblicher werden“, erklärte IHK-Geschäftsführerin Petra Pigerl-Radtke zur Begrüßung der Gäste des 3. IHK-Forums Unternehmerinnen am 31. Juli 2017. Drei Referentinnen erläuterten, inwieweit Frauen in Führung und Gremienarbeit Wirtschaft bewegen.

Zum Auftakt berichtete Susanne Thywissen über das Thema Ehrenamt. Die Unternehmerin ist selbst vielfach ehrenamtlich tätig, unter anderem ist sie Vizepräsidentin der IHK Mittlerer Niederrhein. Thywissen unternahm mit ihren Zuhörerinnen eine Reise ins alte Athen. Während damals zu Zeiten des Staatsmanns Perikles das Ehrenamt nach heutigen Vorstellungen eher als „alt und sperrig“ galt und nur Männern höherer Bildung vorbehalten war, könne man heute als Frau in diesem Amt eine Menge bewegen. „Frauen können in der Wirtschaft einiges voranbringen, gerade auch in einem Ehrenamt“, betonte die Vizepräsidentin. „Ehrenamtliche Arbeit lohnt sich.“

Über die Stellung von Frauen in Führungspositionen sprach Christiane Kutil-Bleibaum, Abteilungsdirektorin der Helaba. Zunächst erklärte sie, warum sich Unternehmen mit dem Thema Frauen in Führungspositionen beschäftigen und welche Handlungsfelder sich daraus für Unternehmen und für die Gesellschaft ergeben. Außerdem gab sie Tipps, was Frauen auf ihrem Weg hin zu einer Führungsposition beachten müssen. Unternehmen, die Frauen fördern möchten, sollten darüber nachdenken, welche neuen Wege sie gehen sollten. Eine „frauenfreundlichere“ Stellenanzeige sei dabei ein guter Anfang.

Unter der Überschrift „Frauen in Vorständen“ referierte Dr. Birgit Roos, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Krefeld, über weibliche Chefs. Sie appellierte an die Gäste, etwas zu wagen. Und sollte man scheitern, müsse man eben aufstehen und weitermachen. „Wenn Du etwas bewegen willst, musst Du dich selbst auch bewegen.“ Dabei müsse man immer auch den Mut haben, etwas Neues zu wagen. „Aber bleiben Sie bei allem authentisch“, forderte Roos ihre Zuhörerinnen auf.

3. IHK-Forum Unterenehmerinnen
© IHK Mittlerer Niederrhein

2. IHK-Forum Unternehmerinnen am 20.09.2016 in der IHK Krefeld

„Demografischer Wandel: Führungsfrauen sind essentiell für den Erfolg des Standortes Deutschland“ war das Thema des zweiten Forums, dass die IHK Mittlerer Niederrhein mit dem Managerinnennetzwerk xxcellence.net organisierte. Im Fokus standen die Fragen, wie es Unternehmen gelingt auch in Anbetracht des demografischen Wandels zukünftig handlungsfähig zu sein und wie sie das Potenzial von Frauen für ihren Erfolg nutzen können.

Zunächst wurde das Managerinnennetzwerk xxcellence.net von der Gründerin Carmen Felsing vorgestellt.

Die Standortleiterin vom Zalando Logistikzentrum Mönchengladbach Christel Habig bot einen Einblick in Welt einer Führungskraft, die Personalverantwortung für rund 1.900 Mitarbeiter trägt. Sie stellte die demografische Entwicklung dar und zeigte die ökonomischen Konsequenzen für die Wirtschaft auf, u.a. den Digitalisierungs- und Automatisierungsdruck durch Industrie 4.0. Abschließend erläuterte Frau Habig Chancen und Herausforderungen des demografischen Wandels für Frauen und Unternehmen und ermutigte Unternehmen zu innovativen Konzepten für die Arbeitszeit- und Arbeitsplatzgestaltung.

Wie Führungsfrauen im interkulturellen Vergleich aufgestellt sind, stellte Frau Dr. Frauke Austermann, Porsche AG, den Teilnehmern des Abends vor. Ergebnis: Der Standort Deutschland kann in Bezug auf Führungsfrauen vom Ausland lernen.

Auftaktveranstaltung am 23.05.2016 in der IHK in Krefeld

Unter dem Motto „Frauen in Unternehmen – ein Potenzial!“ fand das erste Treffen des Unternehmerinnen-Netzwerkes in der IHK in Krefeld statt. Unternehmen könnten es sich gerade in Zeiten des Fachkräftemangels nicht leisten, auf gute Mitarbeiterinnen zu verzichten. Umgekehrt sollten Frauen mehr Mut haben, die beruflichen Chancen, die sich ihnen bieten, zu ergreifen. Im Laufe des Abends lernten die Unternehmerinnen und Mitglieder der IHK-Vollversammlung Frauen mit ganz unterschiedlichen Karrierewegen kennen.

Diversity Coach Sabine Marder aus Mönchengladbach erläuterte unter dem Titel „Karrieresprung – aber bitte mit Netz!“ die zentrale Bedeutung von Netzwerken sowohl am Arbeitsplatz als auch im privaten Bereich. Sie appellierte an die Gäste: „Netzwerken, nicht Nettwerken“. Über ihre Erfahrungen auf dem Weg in die berufliche Selbstständigkeit berichteten die Unternehmerinnen Angelika Vermeulen aus Tönisvorst, Cläre Ahrens aus Wesel, Barbara Baratie aus Kleve und Bärbel Edith Kohler aus Neuss. Außerdem stellten sie die Bundesinitiative „Frauen unternehmen“, in deren Rahmen sie als Vorbild-Unternehmerinnen ausgezeichnet wurden, vor.

Vera Ihlefeldt-Schlipköter zeigte den inneren Veränderungsprozess auf, den sie durchlebte als sie  sich als ehemalige Protokollchefin neu orientieren musste. Jetzt ist sie selbst Chefin mit einem vom Unternehmerinnenbrief des Landes NRW versehenden Qualitätssiegel für ihr Geschäftskonzept.

Die IHK-Mitarbeiterinnen begrüßten gemeinsam mit den Referentinnen die Unternehmerinnen zum ersten Netzwerktreffen (v.l.): Angelika Vermeulen, Anna Reyer, Christin Worbs, Sabine Marder, Cläre Ahrens, Bärbel E. Kohler, Petra Pigerl-Radtke, Vera Ihlefeldt-Schlipköter, Barbara Baratie.       

Netzwerktreff der Unternehmerinnen der IHK-Vollversammlung am 16.06.2015

Die Unternehmerinnen der Vollversammlung der IHK Mittlerer Niederrhein wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren. Die Idee dazu hatten Ulrike Gewehr, Iris Kater und Anja Raubinger bei einem Besuch in Berlin. Dort hatten sie an einem Netzwerktreffen von ehrenamtlich engagierten Frauen teilgenommen, zu dem der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) eingeladen hatte. Gesprächspartnerin beim „DIHK-Netzwerktag – Frauen im IHK-Ehrenamt in Berlin“ war unter anderem die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, mit der die Unternehmerinnen über die Themen „Mindestlohn“ und „Rente mit 63“ diskutierten.

Nach ihrem Berlinbesuch haben die drei Unternehmerinnen ihre Mitstreiterinnen aus der Vollversammlung zu einem ersten Treffen eingeladen. „Uns geht es darum, dass sich die hiesigen Unternehmerinnen in regelmäßigen Abständen treffen, über aktuelle politische Themen sprechen und sich gegenseitig unterstützen“, erklärt Ulrike Gewehr. „Außerdem wollen wir gemeinsam dafür sorgen, dass sich noch mehr Frauen für ein Ehrenamt bei der IHK Mittlerer Niederrhein interessieren.“ Neben organisatorischen Fragen beschäftigten sich die Unternehmerinnen bei ihrem ersten Treffen mit dem Thema „Employer Branding“. Über die damit verbundenen Hürden und Chancen sprach Ina Claßen, Geschäftsführerin des Unternehmens brands for talents aus Krefeld.

IHK-Forum Unternehmerinnen
© IHK Mittlerer Niederrhein
Fanden sich zu einem ersten Netzwerkstreffen zusammen (v.l.): Caroline Hartmann-Serve, Karin van Soest-Schückhaus, Ute D. Becker-Wittig, Dorothea Caspari, Angelika Vermeulen, Ulrike Gewehr, Ina Claßen, Anna Reyer und Tania Cosman.