Roadshow 5G Campusnetze – ergänzendes Online-Angebot

Roadshow 5G Campusnetze – ergänzendes Online-Angebot
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    Die Veranstaltung ist kostenfrei

Zeiten wie diese machen es uns allen sehr deutlich: Der Bedarf nach digitaler Vernetzung in der Wirtschaft ist enorm, Tendenz steigend. Immer mehr Daten werden digital ausgetauscht. Eine der Schlüsseltechnologien dabei ist der neue Mobilfunkstandard 5G. Er bietet Unternehmen die Möglichkeit, mit sogenannten 5G-Campusnetzen oder Non-Public-Networks erstmals eine betriebseigene Mobilfunk-Infrastruktur aufzubauen. Für viele Unternehmen eröffnet 5G damit ganz neue Perspektiven.

Da in der aktuellen Situation rund um Corona keine Präsenzveranstaltungen möglich sind, haben wir für Sie dieses Online-Angebot ins Leben gerufen, das ortsunabhängig interessierte Unternehmen zu einzelnen Themen rund um 5G informiert. Am 5. Juni startet die Webinarreihe, zu der wir Sie herzlich einladen.

Zu den meist wöchentlich stattfindenden Terminen wird jeweils ein anderer Experte aus den Bereichen Wirtschaft, Politik oder Wissenschaft übernehmen, um vor allem kleinen und mittleren Unternehmen das Potenzial der neuen Mobilfunktechnologie näherzubringen – ob für kommunale Unternehmen, Handwerksbetriebe, Industriestandorte oder Landwirte. Ziel ist es, grundlegende Fragen von der Einführung bis zur Umsetzung zu klären und damit das Potenzial von 5G für den eigenen Betrieb aufzuzeigen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Nach der Anmeldung erhalten Sie die Links zur Online-Veranstaltung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Terminübersicht

23. Juni 2020, 10 – 11 Uhr
5G-Campusnetze: Antragsverfahren bei der BNetzA, Miek Gawron, Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat im Sommer letzten Jahres in einer Auktion Frequenzen zum Aufbau bundesweiter Mobilfunknetze an die vier Unternehmen Deutsche Telekom, Telefónica, Vodafone und 1&1 Drillisch versteigert. Darüber hinaus hat die BNetzA zusätzlich 100 MHz Frequenzbandbreite im Bereich von 3,7 bis 3,8 GHz exklusiv für Campusnetze reserviert, die im Wege eines Vergabeverfahrens berechtigten Antragstellern zugeteilt werden können. Diese Frequenzen werden also nicht versteigert, allerdings fällt eine Lizenzgebühr für ihre Nutzung an. Über die Berechnung dieser Gebühr, die Frage, wer solche Frequenzen nutzen kann und was getan werden muss, um eine entsprechende Lizenz zu erhalten, informiert Meik Gawron von der BNetzA.

24. Juni 2020, 14 – 15 Uhr
Vorgehensweise zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von 5G für Unternehmen, Dr. Bernd Sörries, Head / Regulation and Competition, WIK-Consult GmbH

5G und die funkbasierte Vernetzung von Anlagen und (Land-) Maschinen ermöglicht eine kostenoptimierte, zuverlässige, sichere und flexible Produktion. Bevor 5G zum Einsatz kommt, sollten die vielfältigen technischen Möglichkeiten und eine Kosten Nutzen Analyse durchgeführt werden, die auch alternative Funktechnologien betrachtet. Erst ein betriebsspezifischer 5G Geschäftsplan zeigt, ob 5G nachhaltig die Digitalisierung treiben kann. Wie die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von 5G berechnet werden kann, zeigt Dr. Bernd Sörries in seinem Webinar.

Vergangene Termine

5. Juni 2020, 11 - 12 Uhr
Gigabitausbau: Zukunft 5G-Campusnetze, Korbinian Kraus, Gigabitbüro des Bundes

Der 5G Mobilfunkstandard verspricht als Schlüsseltechnologie, Digitalisierung für Unternehmen im großen Maßstab und mit einer innovativen Technologie nutzbar zu machen. Große Unternehmen sind Vorreiter und setzen ihre Industrie 4.0-Strategien mittels 5G um – aber für wen lohnt sich 5G und wie kann man das herausfinden?

Korbinian Kraus gibt einen allgemeinen Überblick über die Chancen von 5G für Unternehmen. Mittels eines strukturierten Vorgehens zeigt er auf, wie Unternehmen die Relevanz von 5G für sich selbst erarbeiten können. Neben dem Einstieg in die Strategieentwicklung zu diesem wichtigen Thema werden Anwendungsfälle für unterschiedliche Unternehmensbereiche vorgestellt und verschiedene Möglichkeiten zur Umsetzung von 5G-Campusnetze aufgezeigt.

10. Juni 2020, 10 – 11 Uhr
5G-Campusnetze: Technische und organisatorische Aspekte, Hartmut Fiedler, Vorstand, Mugler AG

Die fünfte Mobilfunkgeneration (5G) ist gekennzeichnet durch Datenraten bis zu 10 Gbit/s sowie Latenzzeiten unter 10 ms und darauf ausgelegt, Anwendungsfälle / -szenarien individuell über eine konfigurierbare Netzarchitektur („Network-Slicing“) einzurichten. Mit den neu hinzugekommenen Frequenzen im 3,5 GHz-Band und zukünftig im Millimeter-Wellen-Bereich (26-GHz-Band) können somit individuelle konfigurierbare Lösungen für 5G-Campusnetze geschaffen werden.

Hartmut Fiedler gibt einen Einblick in die 5G-Technologie, beschreibt anhand von Anwendungsmöglichkeiten den Mehrwert von Campusnetzen und geht auch darauf ein, welche organisatorischen Aspekte bei Aufbau und Betrieb solcher Netze berücksichtigt werden müssen.

17. Juni 2020, 10 – 11 Uhr
Überblick frequenztechnische Aspekte, Eike Gutt, Leitung Mobilfunk, atene KOM GmbH

Basis auch der lokalen Netze sind Frequenzen. Da die physikalischen Ausbreitungsbedingungen der Funkwellen von der Frequenz abhängig sind, auf der sie ausgestrahlt werden, haben Frequenzen auch Einfluss auf die Zellgröße. Je höher die Frequenz, desto höher ist die Dämpfung der Signale pro Abstandskilometer von der Basisstation. Das bedeutet, dass niedrige Frequenzen eine gute räumliche Abdeckung große Funkzellen ermöglichen, während höhere Frequenzen eher kleine Versorgungsradien haben. Für den Mobilfunk zugewiesen Frequenzen kann man grob in drei Bereiche (700-900-MHz-Bänder; 3,5-GHz-Band; Millimeter-Wellen-Bereich (26-GHz-Band) unterteilen, welche optimal die unterschiedlichen Einsatzfelder abdecken.

Eicke Gutt beschreibt diese drei Bereiche und fokussiert sich auf die neu geschaffenen Möglichkeiten für die individuelle Frequenznutzung durch Campusnetze im 3.7-8-GHz-Band und zukünftig im 26-GHz-Band.