DIHK Innovationsreport

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DIHK-Report: Jetzt die Chance nutzen, um Innovationen voranzubringen – Projekte liegen durch Corona-Krise auf Eis

Die Corona-Krise hat den Innovationsvorhaben der deutschen Wirtschaft fürs erste eine kalte Dusche verpasst. Viele Projekte liegen bei den Unternehmen auf Eis, weil Aufträge wegbrechen, Lieferketten reißen und die Eigenkapitaldecke abschmilzt. Dabei zeigten die Unternehmen zu Beginn der Pandemie erstmals seit zehn Jahren wieder mehr Innovationsbereitschaft. Das geht aus dem DIHK-Innovationsreport hervor, dem die Befragung von 1800 Industriebetrieben und industrienahen Dienstleistern zugrunde liegt. Danach wollten knapp die Hälfte der Unternehmen in den kommenden zwölf Monaten ihre Innovationsaktivitäten ausweiten. Vieles davon steht allerdings aufgrund des wirtschaftlichen Einbruchs und der Liquiditätsengpässe derzeit auf der Kippe.

Zum Innovationshemmnis Nummer Eins

sind mittlerweile die bürokratischen Hürden geworden. So leiden laut Umfrage knapp zwei Drittel der Firmen unter den hohen gesetzlichen Auflagen, die Ressourcen binden – statt für Innovation zur Verfügung zu stehen. Dazu zählen komplexe Zulassungs- und Genehmigungsverfahren ebenso wie das Ausbremsen von Klimaschutz in den Unternehmen durch kleinteilige Dokumentationspflichten.

Bremsklotz Nummer Zwei

sind für Unternehmen die Lücken in der digitalen Infrastruktur. Mehr als die Hälfte von ihnen fühlt sich der DIHK-Umfrage zufolge aufgrund von schlechter Internetverbindung und Funklöchern in ihren Innovationsaktivitäten eingeschränkt.

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