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IHK-Forum Arbeitsschutz 2014

IHK-Forum Arbeitsschutz 2014

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Jürgen Zander
Jürgen Zander

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Wie hoch ist die Belastung der Mitarbeiter? Wie müssen Unternehmen bei der Bestellung einer Fachkraft für Arbeitssicherheit vorgehen? Ist eine Anti-Stress-Verordnung tatsächlich sinnvoll? Um diese und viele weitere Fragen ging es beim Forum Arbeitsschutz der IHK´s in NRW in Mönchengladbach. Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW, sprach zum Thema „Gesunde Betriebe brauchen gesunde Beschäftigte – Arbeitsschutz aus der Sicht des Landes NRW“. Der Arbeitsschutz müsse bei der Gestaltung aller betrieblichen Abläufe von Anfang an mitgedacht werden, so der Minister. „Das Gesetz nimmt die Unternehmen hier ganz bewusst in die Verantwortung, denn sie wissen am besten, wo bei ihnen die Risiken liegen und müssen entsprechende Strategien zur Vorbeugung entwickeln.“ Es liege auch im eigenen Interesse der Betriebe, einen präventiven Arbeitsschutz zu betreiben, der auf die Sicherung und Förderung der Gesundheit ihrer Beschäftigten ausgerichtet ist. Sichere und gut organisierte Arbeitsplätze, so Schneider, seien wesentlich für den unternehmerischen Erfolg.

Anschließend diskutierte der Minister mit Burkard Ungricht, dem Vorsitzenden des Industrie- und Umweltausschusses der IHK Mittlerer Niederrhein, Reinhold Schneider von der Unternehmerschaft der Metall- und Elektroindustrie zu Mönchengladbach und Ralf Köpke vom Deutschen Gewerkschaftsbund Krefeld über aktuelle Entwicklungen. Zur Debatte um eine mögliche Anti-Stress-Verordnung bemerkte Ungricht: „Ein Abschalten von der Arbeit ist notwendig, um den Stress zu reduzieren. Die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist uns wichtig. Das Arbeitsschutzgesetz und das Arbeitszeitgesetz sind dafür bereits eine sehr gute Rechtsbasis.“Die psychische Gesundheit des Personals spiele hierbei eine große Rolle. Neben der ständigen Erreichbarkeit gehören auch ständige fachliche Überforderung und Unterforderung zu den Faktoren, die geneigt sind krank zu machen.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch verschiedene Workshops. Arbeitszeitrecht, Arbeitssicherheitsrecht, Arbeitsschutzrecht und Compliance wurden ebenso behandelt wie der Betriebliche Explosionsschutz, die Einstufung und Kennzeichnung von Gefahrstoffen sowie die Rechte und Pflichten einer Sicherheitsfachkraft.