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REACH-Zulassung für die Nutzung von Kaliumdichromat für CSB-Messungen angestrebt

REACH-Zulassung für die Nutzung von Kaliumdichromat für CSB-Messungen angestrebt
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Jürgen Zander
Jürgen Zander

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Für die Messung des Chemischen Sauerstoffbedarfs (CSB) einer Wasserprobe wird häufig Kaliumdichromat eingesetzt. Dieser Chrom-VI-enthaltende Stoff wurde jedoch in Anhang XIV der REACH-Verordnung aufgenommen, wodurch seine Verwendung mittelfristig nur noch zulässig ist, wenn eine offizielle REACH-Zulassung vorliegt. Drei deutsche Anbieter von CSB-Küvettentests haben ein „COD2 Konsortium“ gegründet, um gemeinsam die notwendigen Antragsunterlagen für eine solche REACH-Zulassung zu erarbeiten. Es handelt sich um die MACHEREY NAGEL GmbH & Co. KG, die Merck KGaA und die Tintometer GmbH.

Nach Angaben des Konsortiums werden die drei Unternehmen ca. Anfang 2015 ihre Zulassungsanträge bei der europäischen Chemikalienagentur (ECHA) in Helsinki einreichen. Mit einer Zustimmung der ECHA bzw. der europäischen Kommission sei dann binnen anderthalb bis zwei Jahren zu rechnen. Stichtag für Zulassungsanträge ist der 21. März 2016, um über den zweiten Stichtag 21. September 2017 hinaus Chrom-VI-haltige Küvettentests produzieren zu dürfen. Die anschließende Nutzung der Küvettentests durch Labore (z. B. von Kläranlagenbetreibern) benötigt keine Zulassung.