english

Energie-Einspar-Verordnung EnEV

Energie-Einspar-Verordnung EnEV
© Rob hyrons - Fotolia.com

Ansprechpartner

Jürgen Zander
Jürgen Zander

Telefon: +49 2151 635-360
Telefax: +49 2151 635-44360
E-Mail:
V-Card: Kontaktdaten speichern

Nordwall 39
47798 Krefeld

Im Volltext lautet die EnEV: Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden. Damit wird deutlich, dass sich diese Verordnung im Kern auf Energie bei Gebäuden bezieht. Die Abkürzung EnEV steht für Energie-Einspar-Verordnung.

Der Energiebedarf bei Unternehmen ist nicht wie bei Wohnungsbauten überwiegend durch Wärmeschutz und Anlagentechnik zu beeinflussen. Dennoch nutzt jedes Unternehmen Gebäude und ist damit von den Auswirkungen der EnEV betroffen.

Seit dem 1. Mai 2015 gilt die EnEV 2014 und ab 1. Januar 2016 fordert die EnEV für Neubauten einen verschärften Standard:

EnEV 2016 – Reduzierter Primärenergiebedarf

Die Höchstgrenze des zulässigen des Jahres-Primärenergiebedarfs bei Wohn- und Nichtwohngebäuden wird um 25% abgesenkt. (siehe EnEV 2014 Anlagen 1 und 2).

Ausnahmen:
Hallenbauten mit einer Raumhöhe über 4,0 m, wenn sie durch dezentrale Gebläse- oder Strahlungsheizungen beheizt werden.

EnEV 2016 – Erhöhter Wärmeschutz

Bei Nichtwohngebäude wird der Wärmeschutz der
Gebäudehülle um ca. 20 % bei Neubauten verbessert.

Nach Anlage 2 werden Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten der wärmeübertragenden Umfassungsfläche vorgegeben:
1) U-Werte für Fenster und Türen
2) U-Werte für Dach, Außenwände und erdberührte Bauteile
Die Vorgaben gelten nur für Räume und Zonen, wenn diese mit einer Raumsolltemperatur ≥ 19°C beheizt werden.
Bei niedrig beheizten Gebäuden zwischen 12°C und < 19°C gelten weiterhin die Werte nach EnEV 2013.

Wir empfehlen Ihnen zum Einstieg ein Arbeitspapier von Prof. Dr. Ulrich Nissen von der Hochschule Niederrhein. Er hat dort die Professur für Controlling, insbesondere in der Energiewirtschaft und betriebswirtschaftliches Energiemanagement inne.