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Energie für NRW

Energie für NRW
© Quelle: IHK NRW

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Dr. Ron Brinitzer
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Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein hat in ihrer jüngsten Sitzung ein landespolitisches Positionspapier „Energie für NRW“ diskutiert und verabschiedet. Nun wurde das Papier von IHK NRW, dem Zusammenschluss der nordrhein-westfälischen Industrie- und Handelskammern, vorgestellt. „Mit diesem Positionspapier machen wir deutlich: Die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen möchte die Energiewende konstruktiv und aktiv mitgestalten“, erläutert Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer von IHK NRW. „Zugleich leisten wir einen Beitrag zur Diskussion mit Politik und Zivilgesellschaft.“ Dr. Ron Brinitzer, Geschäftsführer des Bereichs Innovation / Umwelt der IHK Mittlerer Niederrhein, ergänzt: „Unser Leitbild steht für eine wettbewerbsfähige, sichere und umweltfreundliche Energieversorgung.“

Wie dies erreicht werden kann, beschreiben die acht zentralen energie- und klimapolitischen Leitlinien des Positionspapiers. Sie umfassen die gesamte Bandbreite der Energie- und Klimaschutzpolitik. Dazu zählen die Forderung nach einem fairen Wettbewerb für alle Energieträger ebenso wie eine Reduktion der staatlichen Kostenbelastung beim Strompreis. Denn heute belasten nicht weniger als acht staatlich bedingte Kostenbestandteile – allen voran die EEG-Umlage – die Verbraucher mit jährlich insgesamt mehr als 40 Mrd. Euro. Als weitere Leitlinien setzt IHK NRW die Möglichkeit einer wirtschaftlichen Eigenversorgung und internationale Klimaschutzbemühungen. Darüber hinaus werden eine bessere Koordinierung der Energiewende und eine intensivere Energieforschung angemahnt. Bei der angestrebten Steigerung der Energieeffizienz sieht IHK NRW – trotz großer Erfolge –auch die Wirtschaft selbst weiterhin in der Pflicht.