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Energieeffizienz-Richtlinie

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Jürgen Zander
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In Deutschland wurde eigens zur Umsetzung der EU-Richtlinie zur Energieeffizienz die Bundesstelle für Energieeffizienz beim Bundesamt für Ausfuhr (BAFA) gegründet.

Im Rahmen dieser Ziele, die die Bundesrepublik gemeinsam mit ihren europäischen Partnern definiert hat, hat sich Deutschland auf nationaler Ebene anspruchsvolle Ziele zur dauerhaften Steigerung der Energieeffizienz gesetzt. Bis zum Jahr 2020 strebt die Bundesregierung eine Verdopplung der gesamtwirtschaftlichen Energieproduktivität gegenüber dem Jahr 1990 an. Im internationalen Vergleich nimmt Deutschland hinsichtlich der bereits erreichten Energieeffizienz damit eine Spitzenposition ein.

Mit zahlreichen Maßnahmen z. B. im Förderbereich oder im Ordnungsrecht konnten bereits Energieeinsparungen erzielt werden. In vielen Anwendungsbereichen bestehen jedoch weiterhin erhebliche Potenziale zur Energieeinsparung, die in den kommenden Jahren ausgeschöpft werden sollen.

Ein wichtiges rechtliches Instrument der deutschen Bemühungen im Bereich der Energieeffizienz ist das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G), mit dem ein großer Teil der EU-Energiedienstleistungsrichtlinie umgesetzt wurde und das insbesondere auf Einsparungen beim Endenergieverbrauch fokussiert ist. Das EDL-G trägt damit zu den Zielen des von der Bundesregierung verabschiedeten Energiekonzeptes bei.

Wichtigstes Instrument des EDL-G wiederum ist die Forderung zur Durchführung eines Energieaudits für alle Unternehmen, die nach EU-Definition kein KMU (kleines oder mittleres Unternehmen) sind.