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Meldefrist für Eigenerzeugung & Eigenversorgung: Ende 31.03

Meldefrist für Eigenerzeugung & Eigenversorgung: Ende 31.03
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Dr. Ron Brinitzer
Dr. Ron Brinitzer

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Die Meldefrist sowohl für Strommengen aus Eigenerzeugungs- wie aus Eigenversorgungsanlagen für das Jahr 2016 beim zuständigen Netzbetreiber endet am 28. Februar, so die ursprüngliche Aussage. Nun wurde die Frist bis zum 31. März verlängert.

Ausnahmen


  • Nur in Fällen, in denen der Übertragungsnetzbetreiber für die Erhebung der Umlage zuständig ist, endet die Frist erst am 31. Mai 2017. Die gleichen Fristen gelten auch für die Meldung bei der Bundesnetzagentur.
  • PV-Anlagen unter 1 kW bzw. 7 kW unterliegen keinen Meldepflichten.
  • Meldepflicht und Fristen gelten auch für sonstigen selbsterzeugten Letztverbrauch. Darunter fallen Anlagen, die ein Unternehmen betreibt, die aber nicht als Eigenversorgungsanlagen gelten, weil z. B. der räumliche Zusammenhang verletzt wird.

zusätzliche Hinweise

  • Die Bundesnetzagentur hat ein neues Web-Formular für die Mitteilungen der  Eigenversorgung und des sonstigen selbsterzeugten Letztverbrauchs bereitgestellt und ihre entsprechenden Web-Seiten zu dem Thema an das EEG 2017 angepasst.
  • Seit dem 1. Januar 2017 müssen Änderungen bei der Eigenversorgung und Eigenerzeugung unverzüglich dem Netzbetreiber mitgeteilt werden.

Konsequenz bei Verstreichung der Fristen

Sollten die Meldefristen nicht eingehalten werden, werden 20 Prozent der EEG-Umlage zusätzlich erhoben.  Für das Jahr 2016 sind das 1,27 Cent/kWh.