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DIHK-Innovationsreport 2015/2016

DIHK-Innovationsreport 2015/2016
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Elke Hohmann
Elke Hohmann

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Die Umfrage des DIHK fand im Herbst 2015 statt. Die Antworten verteilen
sich schwerpunktmäßig auf die Branchen Maschinenbau, Chemische und Pharmazeutische Industrie, Elektrotechnik, Metallindustrie und verschiedene wissensintensive Dienstleistungsbranchen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Mittelstand tut sich schwer: Die Unternehmen behalten auch im kommenden Jahr Innovationen im Fokus. 48 Prozent planen eine Ausweitung, 47 Prozent wollen ihre bisherigen Innovationsanstrengungen fortführen und fünf Prozent machen Abstriche.
  • Digitalisierung als Innovationstreiber: Die allermeisten Unternehmen setzen auf das Potenzial digitalisierter Prozesse. 38 Prozent der Betriebe wollen sich stärker als bisher mit der Digitalisierung der betrieblichen Prozesse beschäftigen.
  • Open-Innovation noch ausbaufähig: Dabei bestehen viele Möglichkeiten, sich mit Partnern zu vernetzen und gemeinsam neues Wissen zu generieren, indem z.B. der Innovationsprozess für Kunden oder Lieferanten geöffnet wird. Viele Unternehmen wollen stärker als bisher mit Kunden und Lieferanten(33 Prozent) oder Hochschulen und Forschungseinrichtungen kooperieren (22 Prozent).
  • Forschung und Entwicklung im Ausland zunehmend attraktiv: Immerhin zwölf Prozent der Unternehmen setzen stärker als bisher auf Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Ausland. Auch ist der Aufbau von FuE-Kapazitäten im Ausland eher ein Thema für die größeren Unternehmen.
  • Größtes Hemmnis für Innovationen ist Bürokratie: Hohe bürokratische Anforderungen im Innovationsprozess wie z.B. Zeit- und Kostenaufwand bei Zulassungs- und Genehmigungsverfahren, aber auch regulatorische Anforderungen machen 79 Prozent der Unternehmen zu schaffen.
  • Hohe Priorität: Schutz des geistigen Eigentums und Durchsetzung der Schutzrechte: 73 Prozent der Unternehmen beklagen den hohen Aufwand, um geistiges Eigentum zu schützen, und 72 Prozent sehen erhebliche Probleme bei der Durchsetzung ihrer geistigen Schutzrechte.
  • Fachkräfteengpass und zu wenig Auszubildende hemmen Innovationen.
  • Weniger Innovationen durch zu wenig Wagniskapital: Auf Hürden beim Wagniskapital stoßen 59 Prozent der innovationsaktiven Unternehmen. Es besteht großer Nachholbedarf beim Wagniskapital.
  • Ohne Breitband keine Digitalisierung: 57 Prozent der Unternehmen geben die mangelnde Breitbandversorgung als Hindernis für mehr Innovationen an, gerade in Bezug auf die Digitalisierung.
  • Zufriedenheit mit Förderprogrammen ist hoch, aber ausbaufähig.