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Rohstoffeffizienz

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Elke Hohmann
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Die Nachfrage nach Agrarrohstoffen und Industrierohstoffen wächst weiter an und die natürlichen Ressourcen werden immer weiter abgebaut.
Daher ist es für Unternehmen wichtig sich zu dem Thema auf dem Laufenden zu halten.
Gebündelte Informationen zum Thema Rohstoffe erhalten Sie bei der Deutschen Rohstoffagentur (DERA).

Studie: Empfehlungen zum Umgang mit Konfliktrohstoffen bei KMUs

Hintergrund zu den Ergebnissen der Studie:

Die Ergebnisse beruhen auf einer Umfrage unter KMUs aus den Bereichen Automobil, Elektronik, Medizintechnik und Schmuckverarbeitung sowie auf Befragungen von Verbänden aus den USA, China und Europa. Auch der DIHK hat sich daran beteiligt.

Zusammenfassung der Ergebnisse:

Das wesentliche Ergebnis der Studie ist, dass bei vielen KMUs der verarbeitenden Industrie, die in den nachgelagerten Wertschöpfungsstufen tätig sind, Unklarheiten bestehen, was die Anforderungen an die Transparenz von Lieferketten (etwa nach dem Dodd-Frank Act) angeht. Hinzu kommt, dass es für diese Unternehmen nur mit großem Aufwand möglich ist, vorgelagerte Lieferketten offenzulegen und damit die Herkunft der verwendeten Rohstoffe bzw. Hüttenwerke zu identifizieren. Personelle und finanzielle Ressourcen reichen dafür häufig nicht aus.

Best-Practice-Beispiele für KMUs sind u. a.:

  • Datenmanagementsysteme einführen, die ermöglichen, dass man mögliche (kritische) Rohstoffe in eigenen Produkten identifizieren kann.
  • Verantwortliche Person(en) im Unternehmen benennen, die sich um das Thema kümmert(n).
  • Pro-aktives Vorgehen des Unternehmens beim Thema Konfliktrohstoffe (sich selbst informieren, Verbände kontaktieren, Lieferanten ansprechen usw.).
  • Angemessene Reaktion auf Anfragen zur Offenlegung: Anfragen sollten nicht unbeantwortet bleiben. Auf nicht zu realisierende Anfragen sollte mit entsprechenden Hinweisen, dass bestimmte Informationen nicht beschafft werden können, reagiert werden.
  • Kontakt mit Kollegen und anderen Unternehmen zum Austausch über dieses Thema suchen.

Die Studie enthält am Ende auch Empfehlungen, wie andere Akteure (große Zuliefererunternehmen, Verbände, Regierungen, das OECD-Sekretariat) die KMUs bei dem Thema Konfliktrohstoffe unterstützen können.

Leider ist die Studie bisher nur auf Englisch veröffentlicht. Der DIHK hat bei der BGR angeregt, zumindest die Best-Practice-Beispiele und Handlungsempfehlungen zu übersetzen.
Die englische Version der Studie finden Sie angehängt. Sobald es neue neue Informationen zu dem Thema gibt, werden wir sie hier einstellen.