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WIPANO (Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen)

WIPANO (Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen)
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Elke Hohmann
Elke Hohmann

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Worum geht es?

„Innovationen sind der Schlüssel zu Wachstum, Beschäftigung, Wohlstand und Lebensqualität. Ob die Erfindung von Dübel, Dynamo und Dieselmotor gestern oder die Entwicklung von Produkten zu nachhaltiger Mobilität, digitaler Produktion, Dienstleistungen und individualisierter Medizin heute: Große und kleine Innovationen verändern die Welt zum Wohl der Menschen.“ (Die neue Hightech-Strategie).

Richtig erfolgreich werden Innovationen aber nur dann, wenn sie möglichst vielen bekannt sind und von möglichst vielen genutzt werden können. Ziel unserer Innovationspolitik ist daher nicht nur die Förderung des Entstehens von Innovationen, sondern auch deren rascher Diffusion – durch Wissens- und Technologietransfer. Im Fokus von WIPANO ist dabei die verbesserte wirtschaftliche Verwertung von Erfindungen aus öffentlicher Forschung, sowie die weitreichendere Nutzung des kreativen Potenzials gerade kleiner und auch mittlerer Unternehmen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert im Rahmen dieser Richtlinie auf der einen Seite die effiziente Nutzung von Geistigem Eigentum und auf der anderen Seite das Einbringen neuester Forschungsergebnisse in die Normung.

1. Förderschwerpunkt
Der Ansatz im Bereich des Schutzes Geistigen Eigentums ist zweigeteilt:
Durch Identifizierung, die adäquate schutzrechtliche Sicherung und die Vermarktung von Ergebnissen öffentlicher Forschung werden vorhandene Wissensressourcen für die Wirtschaft transparent gemacht und einer Verwertung außerhalb der Wissenschaft zugänglich. Dies dient den Hochschulen und außeruniversitären, öffentlich grundfinanzierten Forschungseinrichtungen zur Profilierung untereinander, gegenüber der Wirtschaft sowie gegenüber den Studierenden.

Gerade kleinste, kleinere und auch mittlere Unternehmen sind sehr kreativ, haben aber Schwierigkeiten, ihr Geistiges Eigentum rechtlich zu schützen. Neben fehlenden finanziellen Ressourcen hemmt oft auch ein Mangel an Wissen um das richtige Vorgehen kleine Unternehmen, diesen Schutz auch für ihre Ideen und Entwicklungen zu beanspruchen – nicht nur ein Wettbewerbsnachteil gegenüber größeren Unternehmen, sondern auch Hemmschuh, die eigenen Ideen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Richtlinie WIPANO unterstützt daher die öffentliche Forschung sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der rechtlichen Sicherung und wirtschaftlichen Verwertung ihrer innovativen Ideen.

2. Förderschwerpunkt
Den zweiten Schwerpunkt dieser Richtlinie bildet die Förderung von Projekten zur Diffusion neuester Forschungsergebnisse durch Normung und Standardisierung. Normen und Standards sind als Abbild des Stands der Technik ein enormer Wissensvorrat, der von allen Unternehmen genutzt werden kann. Werden Forschungsergebnisse für die Normung aufbereitet, wird ihr Wissen Teil dieses Pools und steht umgehend allen Unternehmen und Entwicklern zur Verfügung. Auch können Normen helfen, den Markteintritt neuer Technologien zu beschleunigen, etwa durch Test- und Prüfnormen.

Die Richtlinie WIPANO unterstützt daher Forschungskooperationen zwischen Unternehmen und öffentlichen Forschungseinrichtungen zur normungsmäßigen Aufbereitung und Diffusion von FuE*-Ergebnissen sowie Projekte zur Unterstützung der Marktdurchdringung innovativer Produkte.

(Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie www.bmwi.de)