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Förderprogramme Elektromobilität

Förderprogramme Elektromobilität
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Ansprechpartner

Ass. jur. Nadja Carolin Herber
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Telefon: +49 2131 9268-546
Telefax: +49 2151 635-44546
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Friedrichstraße 40
41460 Neuss

Dominik Heyer
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Die Elektromobilität wird durch verschiedene Programme auf Bundes- und Landesebene gefördert. An diese Förderprogramme sind jedoch Auflagen geknüpft. Zudem sind sie oftmals durch Förderaufrufe zeitlich befristet.

Wir bieten Ihnen im Folgenden eine Auswahl an interessanten Förderprogrammen für Unternehmen aus dem Bereich Elektromobilität. Weiterführende Informationen erhalten Sie auf den angegebenen Webseiten der Förderträger.

BAFA: Elektromobilität (Umweltbonus)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt den Erwerb von erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Neufahrzeugen gemäß des Elektromobilitätsgesetzes (EmoG). Die Förderhöhe ist abhängig davon, welche Technologie das erworbene Fahrzeug hat. Der Umweltbonus für reine Batterieelektrofahrzeuge oder Brennstoffzellenfahrzeuge beträgt 4.000 €. Von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge (Plug-in-Hybrid) werden mit einem Zuschuss von 3.000 € gefördert. Die Förderung erfolgt zur Hälfte durch einen Bundeszuschuss und zur Hälfte durch die Automobilhersteller.

Die Antragsstelle für dieses Förderprogramm ist das Bundesamt für Wirtschaft- und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Weiterführende Informationen finden Sie hier.

progres.nrw: Markteinführung - Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Das Land NRW fördert die Installation stationärer Ladeinfrastruktur mit einer Ladeleistung zwischen und 11 und 22 kW. Der für den Ladevorgang verwendete Strom muss für die Förderung nachweislich aus erneuerbaren Energien oder vor Ort eigenerzeugtem regenerativem Strom stammen. Unternehmen können ab dem 01. November 2017 Anträge stellen. Die Förderhöhe liegt bei nicht-öffentlichen Ladepunkten bei 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben (max. 1.000 € pro Ladepunkt). Für öffentliche Ladepunkte liegt die Förderhöhe bei 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben (max. 5.000 € pro Ladepunkt).

Informationen zu der Förderrichtlinie und die Antragsformulare finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung Arnsberg, welche die Antragsstelle für dieses Programm ist.

Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur Elektromobilität (LifE)

Dieses Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen fördert die Errichtung von öffentlich zugänglichen Ladesäulen. Förderberechtigt sind natürliche und juristische Personen. Was wird im einzelnen gefördert?

  • öffentliche Normalladepunkte bis einschließlich 22 kW Ladeleistung je Ladepunkt, einschließlich Netzanschluss
  • öffentliche Schnellladepunkte von 100 kW bis einschließlich 150 kW Ladeleistung je Ladepunkt, einschließlich Netzanschluss

In welcher Höhe wird gefördert?

  • Normalladepunkte: 40 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben bis max. 3.000 €/Ladepunkt
  • Schnellladepunkte: 40 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben bis max. 30.000 €/Ladepunkt
  • Netzanschluss: 40 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben bis max. 5.000 € für den Anschluss an das Niederspannungsnetz bzw. max. 50.000 € für den Anschluss an das Mittelspannungsnetz

Sollte die Ladesäule nicht durchgehend öffentlich zugänglich sein, reduziert sich der Fördersatz um 50 %.

Die Antragsstelle ist die Bezirksregierung Arnsberg und Anträge können noch bis zum 30.06.2018 gestellt werden. Weitere Informationen zum Programm finden sie hier.

Förderrichtlinie Elektromobilität (BMVI)

Mit dem "Sofortprogramm Sauber Luft 2017 – 2020" hat die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Luftqualität vorgelegt, welches das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) unterstützt. Im Rahmen der aktualisierten Förderrichtlinie Elektromobilität unterstützt das BMVI gezielt die besonders belasteten Städte bei der Beschaffung von von Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur.

Antragsberechtigt sind die 90 deutschen Kommunen, die von Stickstoffdioxid-Grenzwertüberschreitungen betroffen sind. Mit einer Bestätigung der jeweiligen Stadt, dass die Anschaffung von Elektrofahrzeugen Teil des kommunalen Elektromobilitätskonzepts ist, können auch Unternehmen Anträge auf Förderung stellen. Die Förderhöhe für wirtschaftlich tätige Unternehmen beträgt 40 – 60 % der Investitionsmehrkosten.

Der aktuelle Förderaufruf endete am 31.01.2018. Ob noch weitere Aufrufe folgen ist unklar. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

 

Weitere Förderprogramme finden Sie in der Förderdatenbank des BMWi oder im Förder.Navi der EnergieAgentur.NRW.