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Arbeitsschutz beim Umgang mit Nanomaterialien

Arbeitsschutz beim Umgang mit Nanomaterialien
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Jürgen Zander
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Das Bundesumweltministerium (BMUB) hat in einer Veranstaltung Mitte November die Zwischenergebnisse des EU-Projekts NANoREG (Regulatory Testing of Nanomaterials) vorgestellt. Das von Deutschland und den Niederlanden initiierte Projekt, an dem 63 Partner aus 14 Ländern beteiligt sind, soll in Empfehlungen zur Regulierung münden. Ziel ist eine sichere Herstellung, Verwendung und Anwendung von Nanomaterialien. Darüber hinaus fordert das BMUB die EU-Kommission auf, einen konkreten Vorschlag zur Anpassung von REACH an Nanomaterialien vorzulegen.

Zentrales Projektziel von NANoREG ist es, Daten aus laufenden und abgeschlossenen Projekten für eine Bestandsaufnahme der Risikoforschung auszuwerten. Ein wichtiger Schritt dazu ist die Entwicklung von "Safe-by-Design" Konzepten für Unternehmen. Die Veranstaltung wurde von einem Vortrag von Prof. Tim Liedl von der Maximilians-Universität München eingeleitet. Einer seiner Schwerpunkte lag auf der Anwendung der sog. "DNA-Origami Methode" zur Herstellung von Nanostrukturen. Analog zur japanischen Kunst des Papierfaltens werden dabei die Bausteine der DNA genutzt, um bis dahin unerreichbar komplexe dreidimensionale Strukturen zu entwickeln.

(Quelle: BMUB, gekürzt)