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Software: Gefährdungen durch Chemikalien per Mausklick beurteilen

Software: Gefährdungen durch Chemikalien per Mausklick beurteilen
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Jürgen Zander
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Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bietet ihr „Einfaches Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe (EMKG)“ in der Version 2.2 jetzt auch als Programm an. Mit der Software lassen sich Gefährdungen durch Einatmen und Hautkontakt bei der Arbeit mit Chemikalien beurteilen.

Nutzer der EMKG-Software der BAuA können nun alle Schritte der Gefährdungsbeurteilung - von der Informationsermittlung über die Ableitung von Schutzmaßnahmen und der Wirksamkeitsprüfung bis hin zur Dokumentation - an einem Computer bearbeiten. So ist an jedem Arbeitsplatz die systematische Ableitung von Handlungsprioritäten möglich und jeder Betrieb kann gefährdungsabhängige Maßnahmenstufen ermitteln. Schutzleitfäden beschreiben konkret und übersichtlich, wie die Maßnahmen umgesetzt werden können. Außerdem können Anwender gleichzeitig mit dem Programm ein Gefahrstoffverzeichnis nach Gefahrstoffverordnung erstellen.

Alle Daten bleiben bei der EMKG-Software auf dem Rechner des Nutzers, denn das Programm ist als „Desk-based-Software“ konzipiert. Ein Internetzugang wird lediglich für Aktualisierungen benötigt oder wenn Verlinkungen genutzt werden sollen.

Mit dem neuen Programm hat die BAuA ein weiteres Produkt entwickelt, mit dem sich Gefährdungen beim Umgang mit Gefahrstoffen systematisch beurteilen lassen. In der betrieblichen Praxis eingesetzt wird bereits das „EMKG kompakt“, bestehend aus der Taschenscheibe, mit der sich Gefährdungen durch Einatmen beurteilen lassen, und die Taschenkarte, die bei Gefährdungen durch Hautkontakt eingesetzt werden kann. Für die Beurteilung von Gesundheitsgefährdungen vor Ort steht das „EMKG kompakt“ als App für Smartphones zur Verfügung.

(Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin)