AHK World Business Outlook Frühjahr 2019

AHK World Business Outlook Frühjahr 2019
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Die deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) und die zu ihnen gehörenden Delegiertenbüros und Repräsentanzen haben im späten Frühjahr 2019 ihre Mitgliedsunternehmen zu ihren Geschäftserwartungen vor Ort befragt. Der ,,AHK World Business Outlook″ gibt die Umfrageergebnisse aus 4.500 Rückmeldungen zusammengefasst wieder.

34 Prozent der befragten Unternehmen sind aus der Industrie und dem Baugewerbe, 43 Prozent sind Dienstleister und 23 Prozent sind Handelsunternehmen. Kleinere Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern machen 50 Prozent der Antworten aus. 24 Prozent der Unternehmen beschäftigen 100 bis 1.000 Mitarbeiter. Große Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern haben einen Anteil von 26 Prozent der Befragten.

Kernaussagen

Die wesentlichen Ergebnisse der Frühjahres-Befragung lauten verkürzt:

  • Die Abkühlung der Weltwirtschaft und die globalen Handelsstreitigkeiten schmälern zunehmend das internationale Geschäft deutscher Unternehmen.
  • Vor allem in vielen Industrienationen macht sich zunehmend Wachstumsskepsis breit.
  • Ursächlich für die Eintrübung sind vor allem die Unsicherheiten aus neuen Handelskonflikten, aus der Einführung von Zöllen und neuen Sanktionen sowie dem Brexit.
  • Zwar schlagen sich die deutschen Unternehmen unter den aktuell schwierigen Umständen recht passabel – die Geschäftserwartungen der Betriebe sind weltweit weiterhin positiv – doch das Umfeld wird rauer.
  • Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer sieht die Wirtschaftspolitik in den jeweiligen Ländern als Hindernis für die eigenen Geschäfte.
  • Zu den Top 5 der Risiken, die sie für die weitere Entwicklung ihres Auslandsgeschäftes in den kommenden zwölf Monaten sehen, zählen die Unternehmen erstmals Handelsbarrieren bzw. die Bevorzugung einheimischer Unternehmen.