Auslandsinvestitionen in der Industrie

Auslandsinvestitionen in der Industrie
© DIHK

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) legt jährlich im Frühjahr die Ergebnisse einer Umfrage zu Auslandsinvestitionen unter deutschen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes (ohne Bau) vor. Über 2.000 Unternehmensantworten dienen in der Regel als Grundlage für die jeweilige Auswertung.

Kernaussagen

Die wesentlichen Ergebnisse der Umfrage 2019 lauten verkürzt:

  • Der Wettbewerbsdruck auf die deutsche Wirtschaft nimmt zu.
  • Die Industrie plant daher für 2019 mit deutlich weniger Auslandsinvestitionen als im Vorjahr.
  • Europa bleibt Investitionsstandort Nr. 1 für die deutsche Industrie.
  • China ist mit einem Anteil von 40 Prozent an den Gesamtinvestitionen weiterhin wichtigstes Investitionsziel außerhalb der Europäischen Union.
  • Nordamerika büßt in Folge der Handelspolitik der USA als Investitionsstandort für deutsche Unternehmen zunehmend an Attraktivität ein.
  • Die (heimischen) Geschäftsrisiken wie der Fachkräftemangel oder die Wirtschaftspolitik bereiten den Unternehmen zunehmend Kopfzerbrechen. Auch deswegen gewinnt die Kostenersparnis im Ausland erstmals seit drei Jahren wieder an Bedeutung.

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