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EU: Zusatzzölle auf bestimmte US-Waren

EU: Zusatzzölle auf bestimmte US-Waren
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Jörg Schouren
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Die EU-Kommission hat mit Gegenmaßnahmen auf die Verhängung von Zusatzzöllen der USA auf Eisen-, Stahl- und Aluminiumerzeugnisse mit Ursprung in der EU reagiert. Seit dem 22. Juni 2018 sind beim Import bestimmter Waren in die EU mit dem Ursprung USA Zusatzzölle in Höhe von 10 Prozent beziehungsweise 25 Prozent zu berücksichtigen.

Betroffen sind unter anderem Mais, Reis, Erdnussbutter, Schönheitsmittel, Whisky, Jeans, Motorräder, bestimmte Wasserfahrzeuge wie  Segelboote sowie Eisen-, Stahl- und Aluminiumhalberzeugnisse. Insgesamt 182 Zolltarifnummern enthält der Anhang I zur entsprechenden Durchführungsverordnung (EU) 2018/886. Bis auf Spielkarten der Zolltarifnummer 95044000 sind alle anderen Waren mit 25 Prozent Zusatzzoll belegt. Ausgenommen vom Zusatzzoll sind betroffene Waren, für die vor dem Inkrafttreten (22. Juni 2018) der oben erwähnten Verordnung eine Einfuhrlizenz mit einer Zollbefreiung oder einer Zollermäßigung ausgestellt worden ist.

Diese Maßnahme wird so lange aufrechterhalten, bis die USA die Zusatzzölle auf Eisen-, Stahl- und Aluminiumerzeugnisse aus der EU aufheben.