Corona: Einreisebeschränkungen in NRW und den EU-Ländern

Corona: Einreisebeschränkungen in NRW und den EU-Ländern
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Die Einreiseverordnung des Landes NRW wurde zum 13. Mai 2021 aufgehoben. Damit gelten für die Einreise ausschließlich die Regelungen des Bundes. Das Bundesministerium für Gesundheit hat auf seiner Webseite "Aktuelle Informationen für Reisende" die wichtigsten Informationen zusammengefasst sowie die jeweils aktuelle Einreisevordnung hinterlegt.

Pflicht zur Einreiseanmeldung

Personen, die in die Bundesrepublik einreisen wollen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum geplanten Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet eingestuften Land aufgehalten haben, sind verpflichtet eine Einreiseanmeldung auf der Webseite www.einreiseanmeldung.de abzugeben.

Ausnahmen gelten unter bestimmten Bedingungen für Personen, die sich im Grenzverkehr bis zu 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben, Grenzpendler, Grenzgänger, Transportpersonal und andere. Bei der Einreise aus einem „Virusvariantengebiet“ sind die Informationen im weiteren Verlauf des Textes zu beachten.

Regelungen für Einreisende

Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland eingereist sind und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise für 10 Tage, bei der Einreise aus Virusvariantengebieten für 14 Tage, abzusondern.

Die aktuelle Liste mit den Ländern, die als „Risikogebiet“, „Hochinzidenzgebiet“ und „Virusvariantengebiet“ ausgewiesen sind, findet sich auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts.

…aus „Risikogebieten“

Einreisende aus „Risikogebieten“ müssen spätestens 48 Stunden nach der Einreise über einen negativen Coronatest, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis verfügen. Die Absonderung endet vor Ablauf von zehn Tagen für genesene, geimpfte oder getestete Personen, wenn dem zuständigen Gesundheitsamt entsprechende Nachweise übermittelt werden.  

Ausnahmen von der Absonderungspflicht gelten unter bestimmten Bedingungen unter anderem für Personen, die sich im Grenzverkehr bis zu 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben, Grenzpendler, Grenzgänger, Transportpersonal und andere. Darüber hinaus gilt die Absonderungspflicht unter bestimmten Bedingungen auch nicht für Personen, die über einen Testnachweis verfügen und sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in die Bundesrepublik einreisen. Darüber hinaus bestehen Ausnahmen von der Absonderungspflicht für Personen, die über einen negativen Test verfügen und für die Aufrechterhaltung von Gesundheitswesen, Sicherheit und Ordnung,  Rechtsvertretung, des Verwandtenbesuchs sowie einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme. Entsprechende Nachweise sollten mitgeführt werden.   

…aus „Hochinzidenzgebieten“

Personen, die aus einem „Hochinzidenzgebiet“ eingereist sind, müssen zum Zeitpunkt der Einreise über einen negativen Coronatest, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis verfügen. Bei der Einreise mittels eines Beförderers auf dem Luftweg erfolgt, müssen diese Nachweise bereits vor Antritt der Reise vorliegen. Die Absonderung endet frühestens fünf Tage nach der Einreise durch eine erneute negative Testung und der Vorlage beim zuständigen Gesundheitsamt.

Ausnahmen von der Absonderungspflicht entsprechend den Ausnahmeregelungen für Einreisende aus „Risikogebieten“.

…aus „Virusvariantengebieten“

Einreisende aus „Virusvariantengebieten“ müssen zum Zeitpunkt der Einreise über eine Einreiseanmeldung sowie einen negativen Coronatest verfügen. Dieser ist zusätzlich zu einem möglichen Genenennachweis oder Impfnachweis vorzuhalten. Eine Absonderung hat für einen Zeitraum von 14 Tagen zu erfolgen.

Ausnahmen von der Pflicht zur Einreiseanmeldung und Absonderungspflicht bestehen unter bestimmten Bedingungen für Durchreisende, in die Bundesrepublik Deutschland einreisendes Transportpersonal bei einem Aufenthalt von unter 72 Stunden, sowie für Grenzpendler/Grenzgänger, wenn ihre Tätigkeit für die Aufrechterhaltung der betrieblichen Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist.

Unsere Informationen sollen nur erste Hinweise geben und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Obwohl die Hinweise mit größter Sorgfalt erstellt wurden, kann eine Haftung für die inhaltliche Richtigkeit nicht übernommen werden, es sei denn, der IHK wird vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzung nachgewiesen.

Weitere Regelungen bei der Einreise nach Deutschland

Umfangreiche Hinweise zur Einreise in die Bundesrepublik Deutschland sind auf der Webseite des Bundesministeriums des Innern sowie auf der Webseite der Bundespolizei zu finden.

Webseite re-open EU informiert über mögliche Einschränkungen bei Reisen

Die Webseite re-open EU der Europäischen Union informiert über die aktuellen Rahmenbedinungen für die Wiederaufnahme des Reiseverkehrs in Europa. Mit der interaktiven Plattform erhalten Sie einen Überblick über die nationalen Regelungen und Einreisebestimmungen.

Webformular "Crossing Borders" mit aktuellen Hinweisen zu den Einreise-Regelungen in Belgien, Luxemburg und den Niederlanden

Das Webformular "Crossing Borders" gibt einfache Übersicht über die Regelungen bei der Einreise in die Länder Belgien, Luxemburg und den Niederlanden. Dabei können die Information durch Auswahlfelder an den eigenen Bedarf angepasst werden. 

Niederlande - ab 27. Juli 2021 Einstufung als Hochinzidenzgebiet

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Weitere Länder

Informationen zu weiteren Ländern finden Sie auf den folgenden Webseiten: