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Investitionshindernisse in den EU-Mitgliedstaaten

Investitionshindernisse in den EU-Mitgliedstaaten
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Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) e.V. hat in der zweiten Jahreshälfte 2015 eine Umfrage unter den deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) in den EU-Mitgliedstaaten sowie den Industrie- und Handelskammern durchgeführt. Gegenstand der Befragung waren das Rechtsschutzniveau und die Hemmnisse bei Investitionen in der EU. Auch nach Problemen aufgrund staatlicher regulatorischer Maßnahmen und nach der Zufriedenheit mit verfügbaren Rechtsbehelfen wurde gefragt.

Die Ergebnisse belegen, dass die Niederlassungs- und Kapitalverkehrsfreiheit in der Europäischen Union noch nicht durchgehend verwirklicht ist. Deutsche Unternehmen bemängeln bei Investitionen im europäischen Binnenmarkt unter anderem eine intransparente und diskriminierende Vergabe öffentlicher Aufträge, lange Genehmigungsprozesse für Neu- oder Erweiterungsbauten, unvorteilhafte steuerliche Regelungen und das Fehlen von Informationen über die Rechtsschutzmöglichkeiten im EU-Zielland.

Die Umfrageergebnisse sind im Download-Bereich zu finden.