Webinar: Exportkontrolle ist Chefsache: Neue Leitlinien der EU

Webinar: Exportkontrolle ist Chefsache: Neue Leitlinien der EU
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    Die Veranstaltung ist kostenfrei

Die Ausfuhr von bestimmten Waren, Technologien, Software oder Dienstleistungen sowie Datenverarbeitungsprogrammen bedarf einer Genehmigung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Mit dieser Exportkontrolle beabsichtigt die Bundesregierung, die Sicherheitsinteressen Deutschlands zu wahren. Verstößt ein Unternehmen gegen die Genehmigungs- bzw. Verbotsvorschriften, kann das mit hohen Bußgeldern oder mit Freiheitsstrafen geahndet werden. Nicht zu unterschätzen ist auch der Imageschaden für die Firma, wenn der Verstoß bekannt wird. Um das Risiko eines Verstoßes so gering wie möglich zu halten, sollte ein Unternehmen die Prüfung der Exportfähigkeit seiner Güter und die Einholung der ggf. benötigten Genehmigungen systematisieren.

Die betriebsinterne Exportkontrolle gewinnt für die Nutzung von Genehmigungsvereinfachungen zunehmend an Bedeutung. Ob für die Inanspruchnahme von Globalgenehmigungen oder auch bei der richtigen Anwendung allgemeiner Genehmigungen ist eine systematische Exportkontrollorganisation unabdingbar. Wie aus Sicht des EU-Gesetzgebers eine solche betriebliche Organisation aussehen sollte, hat die Europäische Kommission in einer Leitlinie zu internen Compliance-Programmen für die Kontrolle des Handels mit Dual-Use-Gütern, d. h. Güter mit doppeltem Verwendungszweck, niedergelegt und veröffentlicht.

In unserem Webinar erfahren Sie durch unsere Experten die wesentlichen Elemente einer betriebsinternen Exportkontrolle und welche Auswirkungen die von der EU neu erstellten Leitlinien haben.