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ATLAS: Wichtige Neuerungen im Warenverkehr mit Mazedonien

ATLAS: Wichtige Neuerungen im Warenverkehr mit Mazedonien
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Jörg Schouren
Jörg Schouren

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Für die Zollabwicklung im Warenverkehr mit Staaten außerhalb der Europäischen Union (EU) wird in Deutschland das IT-Verfahren ALTAS eingesetzt. Zum 1. Juli 2015 ergeben sich im Zusammenhang mit dem Warenverkehr mit Mazedonien folgende Änderungen:

  1. Mazedonien tritt am 1. Juli 2015 dem gemeinsamen Versandverfahren bei. Versandverfahren werden insbesondere für den Transport von zollpflichtigen Gütern (Zollgut) innerhalb der Union bzw. zwischen der Union und einem Teilnehmerstaat des Drittlands verwendet. Ziel dieses Verfahrens ist die Verlagerung der eigentlichen Zollabwicklung (z. B. Abfertigung zum freien Verkehr) von der Grenze an einen Bestimmungsort innerhalb des Landes. Weitere Informationen zum Versandverfahren können der Internetseite der Zollverwaltung entnommen werden.
  2. Neben Mazedonien als Drittstaat gehören die Türkei sowie die EFTA-Staaten Schweiz, Liechtenstein, Island und Norwegen dem gemeinsamen Versandverfahren an.
  3. Mit dem Beitritt zum gemeinsamen Versandverfahren ändert sich bei den Ausfuhrvorgängen in der Zollanmeldung (ATLAS-Ausfuhr) die Art der Anmeldung von „EX“ auf „EU“.

Einzelheiten der obigen Änderungen können der ATLAS-Teilnehmerinformation Nr. 3228/2015 vom 9. Juni 2015 entnommen werden.