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Neubau der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp

Neubau der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp
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Carmen Granderath
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Stand: 07.12.2017

„Wir sind froh, dass die weiteren Planungen für den Neubau der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp nun Fahrt aufnehmen“, sagt Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, mit Blick auf die Übergabe des Antrags auf Planfeststellung an die Bezirksregierung Düsseldorf. Die Projektmanagementgesellschaft DEGES hatte die Unterlagen für den Brückenneubau eingereicht.

Gleichzeitig hofft die IHK, dass die Funktionstüchtigkeit der verbleibenden Autobahn- und Rheinbrücken gewährleistet bleibt. „Schließlich ist der erste Teil des Brückenneubaus nach dem jetzigen Stand der Dinge erst 2023 fertiggestellt. Weitere Ausfälle kann sich der Wirtschaftsstandort nicht leisten“, betont der Hauptgeschäftsführer.

Für viele Unternehmen in der Region sei der desolate Zustand der Rheinbrücke ein Ärgernis. „Die immer wieder notwendigen Sperrungen kosten die Betriebe Zeit und Geld“, sagt Steinmetz. Die IHK geht nach einer Umfrage unter Logistikern in der Region davon aus, dass eine einseitige Brückensperrung, wie es sie vor zwei Jahren gegeben hat, einen täglichen Schaden von zirka 900.000 Euro für den Transportverkehr verursacht. „Hinzu kommt, dass es durch die Stau- und Umwegzeiten auf der einen Seite und die Begrenzung der Lenk- und Einhaltung der Ruhezeiten auf der anderen Seite zu Personalengpässen kommt.“ Wegen des zunehmenden Fahrermangels kann dies in einigen Unternehmen nicht mehr aufgefangen werden. „Das alles zeigt, dass der Brückenneubau dringend erforderlich ist“, sagt der IHK-Hauptgeschäftsführer.