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Unterstützung für Unternehmen jeder Größe

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Stand: 04.12.2017

Digitalisierung, Internationalisierung und Fachkräftemangel sind einige Trends, mit denen sich die Unternehmen in Krefeld, Mönchengladbach, im Rhein-Kreis Neuss und im Kreis Viersen auseinandersetzen müssen. „Bei der Bewältigung dieser und vieler individueller Herausforderungen möchten wir unsere Mitgliedsunternehmen auch im kommenden Jahr unterstützen“, erklärt Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein. Entsprechend umfangreich ist die Liste der Projekte für das Jahr 2018. Mehr als 65 Vorhaben hat die Vollversammlung in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. Dafür stellt die IHK rund 1,3 Mio. Euro zur Verfügung. „Dabei ist es uns wichtig, dass wir nicht nur ein Partner der Unternehmen sind, die ohnehin schon unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen, sondern vor allem auch die Betriebe, die uns noch nicht so gut kennen, auf uns aufmerksam machen“, betont Steinmetz.

Deshalb wird zum Beispiel das bereits bestehende Angebot „IHK vor Ort“ erweitert. Eine zweite Mitarbeiterin wird künftig die Unternehmen besuchen, über die IHK-Dienstleistungen informieren und gemeinsam mit den Betrieben schauen, wo die IHK unterstützen kann.

Darüber hinaus richtet die IHK den Blick konkret auf verschiedene Branchen: So wird es für Versicherungs- und Finanzvermittler einen Antragsgenerator als Internet-Tool geben, mit dem Anträge automatisiert generiert werden können. „Außerdem wollen wir mehr über die Gesundheitswirtschaft in unserer Region erfahren“, erklärt Steinmetz. Nachdem in diesem Jahr bereits der IHK-Ausschuss für Gesundheitswirtschaft gegründet wurde, soll im kommenden Jahr eine volkswirtschaftliche Studie die Branche in der Region Mittlerer Niederrhein qualitativ und quantitativ analysieren. Das Thema Gesundheit wird auch Gegenstand eines Wettbewerbs sein, den die IHK auslobt. Zielgruppe sind Unternehmen, die beim „Betrieblichen Gesundheitsmanagement“ gut aufgestellt sind.

Im Bereich Aus- und Weiterbildung werden die etablierten Veranstaltungen und Beratungen wie zum Beispiel das „Azubi-Speed-Dating“, die „Check In Berufswelt“, das Projekt „Ausbildungsbotschafter“ und die „IHK-Fachkräfteberatung“ fortgeführt. So auch das Format „Bosse in Schulen“, das allerdings künftig mit einem zusätzlichen Bewerbungstraining angeboten wird. „Zusätzlich wollen wir junge Menschen dort abholen, wo sie sich in ihrer Freizeit mit viel Engagement einbringen“, sagt Steinmetz. „Deshalb werden wir in Vereinen künftig verstärkt für die Duale Ausbildung werben.“

Damit sich Gründungswillige optimal auf ein Beratungsgespräch vorbereiten können, wird es einen „GründungsCheck“ geben. Mit dem Onlinetool sollen die Nutzer systematisch durch einen Fragenkatalog zum Gründungsvorhaben geführt werden. Ebenfalls an junge Unternehmen richtet sich die Veranstaltungsreihe „Wettbewerb und Internet“, in der unter anderem über Preiswerbung und Verkaufsaktionen, Ansprache von Neukunden, Onlineshops und Datenschutzerklärung informiert wird. Darüber hinaus wird die IHK in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit (Clavis) der Hochschule Niederrhein IT-Sicherheitslotsen etablieren, die gerade kleine und mittelständische Unternehmen für das Thema IT-Sicherheit sensibilisieren und einen kostenlosen Sicherheitstest durchführen. Außerdem gibt es die neue Veranstaltungsreihe „Digital-Werkstatt“, die konkrete Hilfen im Bereich der digitalen Welt bietet.

Für international agierende Unternehmen stehen „Lokalisierungs-Checklisten für Unternehmens-Webseiten“ auf der Projektliste. Die sollen Mitarbeiter bei der Einschätzung unterstützen, ob und an welchen Stellen die Unternehmens-Webseite angepasst werden muss. Es sind Checklisten zu zehn Märkten geplant. An Unternehmen, die im Ausland tätig sind, richtet sich die „Informationskampagne Mitarbeiterentsendung“.

Zum Thema Gewerbeflächen stehen zwei Veranstaltungen an: Zum einen wird die IHK über den Aspekt „Kompensation und Fläche sparen“ informieren, zum anderen soll der neue Regionalplan nach seiner Beschlussfassung den Unternehmen in der Region vorgestellt werden.
„Darüber hinaus werden wir unsere Mitgliedsunternehmen natürlich auch im kommenden Jahr auf allen politischen Ebenen vertreten“, erklärt Steinmetz. „Dabei geht es auch darum, dass unsere Wirtschaftsstandorte attraktiv und damit wettbewerbsfähig bleiben. Entsprechend setzen wir uns weiterhin für ausreichend Gewerbeflächen zur Ansiedlung neuer und zur Erweiterung bereits ansässiger Unternehmen ein, für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und für die Belebung der Innenstädte.“