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Braunkohleausstieg: Positionen bekräftigt

Braunkohleausstieg: Positionen bekräftigt
© IHK Mittlerer Niederrhein

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Carmen Granderath
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Stand: 06.12.2018

Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, und Michael Vassiliadis, Vorsitzender der Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie, haben vor dem Hintergrund der Diskussion um den Braunkohleausstieg ihre Forderungen in einem persönlichen Gespräch noch einmal bekräftigt: „Wir benötigen eine zu jeder Tageszeit sichere Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen. Das ist für die Unternehmen in unserer Region und ihre Beschäftigten von großer Bedeutung“, erklärte Steinmetz. Dabei sind sich beide einig, dass auf den Energieträger Braunkohle erst dann verzichtet werden kann, wenn die regenerativen Energieträger und die Netze ausgebaut sowie Speicher vorhanden sind.

Darüber hinaus gehe es darum, den Strukturwandel mit konkreten Ideen und Maßnahmen mitzugestalten. „Unabhängig vom endgültigen Ausstiegsdatum müssen wir uns jetzt um die Zukunft des Rheinischen Reviers, in dem mehr als 30.000 Menschen in den betroffenen Unternehmen beschäftigt sind, kümmern“, sagte Vassiliadis.

Nachdem die IHK Mittlerer Niederrhein und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Region Düsseldorf-Bergisch Land im Sommer ihre gemeinsame Position als Erstunterzeichner des Aufrufs „Revier-Appell“ deutlich zum Ausdruck gebracht hatten, haben sie kürzlich das „Bündnis Strukturwandel gestalten“ ins Leben gerufen, um die Kräfte in der Region zu bündeln. „Gemeinsam mit der Stadt Grevenbroich, den Gemeinden Jüchen und Rommerskirchen sowie dem Rhein-Kreis Neuss wollen wir die notwendigen Voraussetzungen für den Wandel in der Region analysieren und innovative Ansätze für einen erfolgreichen Strukturwandel erarbeiten“, betonte Steinmetz.

Bildunterschrift:
Jürgen Steinmetz (r.) und Michael Vassiliadis haben vor dem Hintergrund der Diskussion um den Braunkohleausstieg ihre Forderungen noch einmal bekräftigt. Foto: IHK