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Oranje im Borussia-Park

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© IHK Mittlerer Niederrhein

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Stand: 15.11.2018

Kontakte knüpfen und Kooperationen fördern – darum ging es beim neunten Deutsch-Niederländischen Wirtschaftsforum, zu dem die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein gemeinsam mit Partnern eingeladen hatte. Fast 600 Teilnehmer aus Deutschland und den Niederlanden nutzten die Chance, potenzielle Geschäftspartner kennenzulernen und Marktchancen auszuloten. Damit ist dieses Forum die größte grenzüberschreitende Netzwerkveranstaltung dieser Art am Niederrhein.

„Die Niederlande sind für die Exportunternehmen am Niederrhein, aber auch für die Wirtschaft Nordrhein-Westfalens insgesamt der wichtigste Auslandsmarkt“, betonte IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz bei einer Talk-Runde zum Auftakt des Forums. „Darüber hinaus ist der Hafen Rotterdam unser Tor zur Welt, und umgekehrt ist der Mittlere Niederrhein wegen seiner Lage, der guten Infrastruktur und vielen leistungsfähigen Logistikunternehmen ein wichtiger Umschlagplatz für Waren, die über niederländische Häfen in die EU kommen.“ Dr. Joost van den Akker, Regionalminister für Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft der Provinz Limburg, bestätigte diese Einschätzung: „Der grenzüberschreitende Austausch zwischen den Regionen etwa im Bereich Logistik ist enorm wichtig, und wir müssen gemeinsam an der Entwicklung unserer Infrastruktur in der Grenzregion arbeiten.“

Für Willo Eurlings von der Kamer van Koophandel Nederland ist das Deutsch-Niederländische Wirtschaftsforum die ideale Veranstaltung, um Hürden der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen zu überwinden. Hartmut Rosowski von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer stimmte ihm zu: „Trotz aller Gemeinsamkeiten von Deutschen und Niederländern – der gegenseitige Markteintritt sollte gut vorbereitet sein.“

Angesichts der großen Herausforderungen durch den digitalen Wandel plädierte André Holtvlüwer vom Generalkonsulat des Königreichs der Niederlande für mehr Kooperationen zwischen deutschen und niederländischen Unternehmen. „Ich glaube, dass die Niederländer der Digitalisierung aufgeschlossener gegenüberstehen als wir“, ergänzte Steinmetz: „Warum also als deutsches Unternehmen immer zum Silicon Valley schauen, wenn vielleicht in der direkten Nachbarschaft kompetente potenzielle Partner zur Verfügung stehen?“

Ein Firmen-Matching, Ausstellungen und Workshops rundeten die Veranstaltung ab. So berichteten die Firmen picnic und Gerlicher Öle & Fette über ihre Erfahrungen beim Markteinstieg, und bei einem sogenannten Start-up Match konnten sich junge Unternehmen präsentieren.  

Die zehnte Auflage des Deutsch-Niederländischen Wirtschaftsforums für das kommende Jahr wird bereits vorbereitet. Das Deutsch-Niederländische Wirtschaftsforum wird von der IHK Mittlerer Niederrhein, der IHK Aachen, der Niederrheinischen IHK Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg, der Kamer van Koophandel Nederland, der Standort Niederrhein GmbH, der NRW.International GmbH, der Deutsch-Niederländischen Handelskammer und den Vertretungen des Königreichs der Niederlande organisiert.


Bildtext: Beim Firmen-Matching konnten die Teilnehmer des Wirtschaftsforums Kooperationsmöglichkeiten ausloten.    Foto: IHK