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Start-ups meet Business

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© IHK Mittlerer Niederrhein

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Lutz Mäurer
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Stand: 14.11.2018

Virtual Reality, Blockchain-Anwendungen und neuartige Gaming-Konzepte – innovative Gründer gibt es nicht nur in Berlin oder München, sondern auch in Krefeld entwickelt sich eine faszinierende Start-up-Szene. Wie vielfältig die Gründungsideen und Geschäftsmodelle sind, davon konnten sich mehr als 100 Gäste im K2 Tower ein Bild machen. „Start-ups meet Business“ so hieß der Auftakt einer neuen IHK-Reihe, die Gründer und etablierte Unternehmer zusammenbringt. „Neue Methoden, Technologien und Geschäftsmodelle – das können auch gestandene Unternehmer von Start-ups lernen“, sagte Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein. „Im Gegenzug können Gründer von den Erfahrungen, den Ressourcen und Netzwerken etablierter und erfolgreicher Unternehmer profitieren.“

Den idealen Ort für diese Win-Win-Situation stellte die Kleinewefers GmbH mit dem „K2 Zeit.Raum“ zur Verfügung. „Mit dem K2 Basecamp Start-up möchten wir vor allem technologieorientierten Gründern zu günstigen Konditionen optimale Arbeitsbedingungen und weitere Unterstützungsleistungen bieten“, erklärte Dr. Erich Bröker, Vorstand der Jagenberg AG und Geschäftsführer der Kleinewefers GmbH. „Damit wollen wir auch anderen Start-ups signalisieren, dass es sich lohnt, in Krefeld zu gründen, dass es eine lebendige Start-up-Kultur in dieser Stadt gibt.“ Oberbürgermeister Frank Meyer lobte das Engagement der Kleinewefers GmbH und sagte: „In Krefeld spielt die klassische Industrie eine große Rolle, doch daneben entwickeln sich junge, kreative Start-ups, die spannende und zukunftsfähige Ideen entwickeln. Diese oft versteckten Champions von morgen finden in unserer Stadt gute Bedingungen vor – und wir werden sie nach Kräften unterstützen.“

Was Krefelder Gründer alles können, zeigten die Pitches dreier Start-ups. Lukas Kuhlendahl stellte die Weltenweber vor, ein Studio für 3-D-Visualisierungen und Virtual Reality. „Wir entwickeln Virtual-Reality-Anwendungen, die vielfältig einsetzbar sind, etwa für Mitarbeiterschulungen, zur Prozessoptimierung, in der Medizin oder zur Visualisierung von Architektur“, erläuterte Kuhlendahl. „Wir bieten Virtual Reality mit Mehrwert, wir machen Welten erlebbar.“

Josua Waghubinger präsentierte das Portfolio der Triclap GmbH: „Wir entwickeln innovative Gaming-Projekte, die digitale und menschliche Interaktion miteinander verbinden.“ Die Spiele werden einerseits wie ein Brettspiel am Tisch gespielt, andererseits ist das eigene Smartphone das zentrale Spielinstrument. Anfang des Jahres hat Triclap das Partyspiel „Incogny“ veröffentlicht. 20.000-mal wurde das Spiel bereits heruntergeladen. Die Spielekonzepte des Triclap-Teams sind nicht nur bei der Unterhaltungsindustrie gefragt. Sie eignen sich auch, um interne und externe Kommunikation von Unternehmen zu organisieren.

Zum Abschluss der Pitch-Runde erläuterte Tobias Gretenkort die Geschäftsidee der Katalytics UG: „Wenn Sie Ihr Unternehmen mit neuen Technologien wie Blockchain, Data Science oder Mobile Apps modernisieren möchten, dann sind wir für Sie der richtige Partner.“ Beispielsweise hat Katalytics eine mobile Carsharing-Anwendung entwickelt, deren Buchungen über eine Blockchain abgesichert werden. „Die heutige Flut technologischer Innovationen ist für Mittelständler eine große Chance“, sagte Gretenkort. „Wir wollen den Unternehmen dabei helfen, diese Chancen zu nutzen.“

Anschließend bereiteten Gretenkort und die anderen Start-ups des K2 Towers den Gästen und insbesondere dem Oberbürgermeister noch eine besondere Überraschung: Sie präsentierten ihre Initiative #silkvalley. „Wir sind sehr stolz darauf, dass die IHK uns hier eine Bühne gibt, dass wir von der Kleinewefers-/Jagenberg-Gruppe so unterstützt werden und dass der Oberbürgermeister heute bei uns ist“, sagte Waghubinger. „Dafür wollen wir uns mit unserer Initiative bedanken, wir wollen der Stadt Krefeld etwas zurückgeben.“ Mit #silkvalley wollen die Start-ups in den Sozialen Netzwerken und im persönlichen Kontakt für den Gründerstandort Krefeld werben und andere Start-ups für die Stadt gewinnen. „Wir wollen Visionären eine Gemeinschaft von motivierten Machern bieten, um mit Erfahrung und Connections die Potenziale in Krefeld sichtbar und für die eigene Idee nutzbar zu machen“, erklärt Gretenkort.

Bildtext: Sie freuten sich über die neue Initiative #silkvalley (v.l.): Dr. Erich Bröker, Vorstand der Jagenberg AG und Geschäftsführer der Kleinewefers GmbH, Oberbürgermeister Frank Meyer, Lukas Kuhlendahl (Weltenweber), Tobias Gretenkort (Katalytics), Josua Waghubinger (Triclap) und Elke Hohmann, Leiterin des Bereichs Innovation, Gründung und Wachstum der IHK Mittlerer Niederrhein.        Foto: IHK