Gewerbesteuer in Rommerskirchen

Gewerbesteuer in Rommerskirchen
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Stand: 30.01.2019

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein begrüßt den Vorstoß der FDP-Fraktion zur Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes in Rommerskirchen von 450 auf 435 Punkte. Eine Umfrage bei 400 Betrieben im Rhein-Kreis Neuss im Jahr 2018 hatte gezeigt, dass der Gewerbesteuerhebesatz der drittwichtigste Standortfaktor für die Wirtschaft ist. „Ein niedriger Gewerbesteuerhebesatz macht Rommerskirchen interessanter für ansiedlungsinteressierte Unternehmen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz. „Eine Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes kann dazu beitragen, das Gewerbesteueraufkommen zu steigern.“ Aus seiner Sicht ist es für die Städte im Rheinischen Revier aufgrund des bevorstehenden Strukturwandels von großer Bedeutung, die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu verbessern. „Eine Senkung des Hebesatzes wäre ein guter Beleg für die Wirtschaftsfreundlichkeit des Standorts“, so Steinmetz.

Zwar liegt Rommerskirchen mit dem derzeitigen Gewerbesteuerhebesatz etwa im Schnitt der Städte und Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss. Allerdings gibt es im nahegelegenen Kreis Mettmann, der ähnliche Standortbedingungen wie der Rhein-Kreis Neuss aufweist, vier Kommunen mit einem Gewebesteuerhebesatz von weniger als 400 Punkten. „Auch mit diesen Kommunen steht Rommerskirchen im Standortwettbewerb“, sagt Steinmetz. „Und der günstige Gewerbesteuerhebesatz ist ein gewichtiges Ansiedlungsargument.“