„Neubau so schnell wie möglich umsetzen“

„Neubau so schnell wie möglich umsetzen“
© ehrenberg-bilder / Adobe Stock

Stand: 18.11.2020

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein begrüßt es, dass ab Januar auf der Fleher Brücke (A46) wieder zwei Spuren je Fahrtrichtung für den Auto- und Lastwagenverkehr freigegeben sind. Wie Straßen.NRW mitteilte, wird dies möglich, weil die Sanierungsarbeiten schneller vorangehen als ursprünglich geplant.

Der Landesbetrieb erklärte gleichzeitig, dass es technisch nicht möglich sei, die Brücke so zu sanieren, dass sie wieder für den sechsspurigen Verkehr freigegeben werden könne. Daher habe das Land Nordrhein-Westfalen die Planungen für einen Neubau eingeleitet. „Wir halten das für sinnvoll und hoffen, dass dieses Projekt so schnell wie möglich umgesetzt wird“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz. „Es zeigt sich überall im Land, dass die von den Industrie- und Handelskammern immer wieder geforderten Sanierungen der Brücken überfällig sind.“

Laut Straßen.NRW kann die Fleher Brücke nach derzeitigem Stand bis zur Fertigstellung des Ersatzneubaus durchgehend vierspurig auch von Schwerlastverkehr und genehmigungspflichtigen Sondertransporten befahren werden. „Das ist für unsere Mitgliedsunternehmen wichtig“, betonte Steinmetz, „denn die Brücke ist seit dem Beginn der Sperrung der Leverkusener Brücke für den Schwerlastverkehr eine wichtige Verbindung zwischen den Chemparks in Krefeld, Dormagen und Leverkusen.“