Starkregen als Folge von orkanartigen Stürmen

Starkregen als Folge von orkanartigen Stürmen
© Adobe Stock/hcast

Stand: 12.02.2020

Überflutete Straßen, Grundstücke und Gebäude: Früher waren es die Hochwasser, die den Unternehmen an Rhein, Erft und Niers Probleme bereiteten. Heute ist es plötzlich auftretender Starkregen, der für volllaufende Keller und Lager sorgt und massive Schäden verursacht. Experten gehen davon aus, dass Starkregen- und Hochwasserereignisse künftig noch häufiger und dramatischer ausfallen werden. Eine neue Broschüre der Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen zeigt Betrieben in kompakter und übersichtlicher Form die Kernpunkte eines systematischen betrieblichen Managements der Risiken auf und nennt erste vorbeugende Schritte.

Das erste Kapitel behandelt die Ist-Analyse: Bin ich von Flusshochwasser oder Starkregenwasser bedroht? Wie würden sie sich konkret auf mein Unternehmen auswirken? In Kapitel zwei folgen Hinweise zu technischen Maßnahmen, die möglicherweise auf dem Betriebsgelände sowie am und im Gebäude umgesetzt werden sollten. Denkbar sind Spundwände, Sandsäcke, Schotten und Kanalrückstausicherungen.

Das dritte Kapitel weist auf personelle beziehungsweise organisatorische Maßnahmen hin, die betroffene Unternehmen vor, während und nach einem Ernstfall umsetzen sollten. Ein Anhang mit vertiefenden Informationen zum Umgang mit überfluteten elektrischen Anlagen, Definitionen, Rechtsgrundlagen und weiterführenden Links sowie den Kontaktdaten zu den IHK-Ansprechpartnern rundet das Info-Paket ab.

Betriebe können die 20-seitige Broschüre „Management von Hochwasser und Starkregen – Eine Einstiegshilfe für Betriebe“ kostenlos im Internet herunterladen: www.mittlerer-niederrhein.ihk.de/17591