Vollversammlung verabschiedet Projektliste

Vollversammlung verabschiedet Projektliste
© IHK Mittlerer Niederrhein

Stand: 23.12.2021

Die Corona-Krise und deren Auswirkungen werden weiterhin für die Unternehmen in Krefeld, Mönchengladbach, im Rhein-Kreis Neuss und im Kreis Viersen spürbar sein. „Bei der Bewältigung dieser und vieler anderer Herausforderungen werden wir unsere Mitgliedsunternehmen auch im kommenden Jahr unterstützen“, sagt Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein. Deshalb hat die IHK eine Liste mit insgesamt 123 Projekten erarbeitet, die die Vollversammlung in ihrer jüngsten Sitzung verabschiedet hat. Dafür stellt die IHK rund 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. „Gleichzeitig haben wir die IHK-Beitragssätze dauerhaft auf einen Umlagehebesatz von 0,19 Prozent gesenkt“, betont IHK-Präsident Elmar te Neues. Dies sei gerade auch vor dem Hintergrund der schwierigen Situation, in der sich viele Unternehmen durch die Corona-Pandemie befinden, eine wichtige Nachricht.

„Wir werden neue Projekte und Services initiieren, aber natürlich auch die bereits etablierten Formate fortsetzen“, sagt Steinmetz. Neben der Digitalisierung sind der Klimawandel, die Mobilitäts- und Energiewende sowie internationale Handelskonflikte weitere aktuelle
Herausforderungen für den industriellen Mittelstand. Im Rheinischen
Revier kommt der Strukturwandel hinzu.

Beim Thema Energiewende wird sich die IHK verstärkt mit dem Aspekt Wasserstoff beschäftigen. „Er ist ein wichtiger Baustein für die Energiewende“, betont Steinmetz. „Vor allem für die Industrie bietet Wasserstoff vielfältige Anwendungsmöglichkeiten.“ Im Rahmen eines Wasserstoff-Kongresses und einer Fachveranstaltung möchte die IHK einzelne Wasserstoff-Initiativen und Aktivitäten im Kammerbezirk vorantreiben. Darüber hinaus erfahren Unternehmen bei der Webinar-Reihe „Wasserstoff international“ unter anderem, welche Marktchancen es in den Industrieländern Japan, Südkorea und den USA gibt.

Für Unternehmen, die sich angesichts zahlreicher Regeln mit dem Start ins internationale Geschäft schwertun, ist die Veranstaltungsreihe „Auslandsgeschäft für Einsteiger“ interessant. Die IHK-Außenhandelsexperten werden über Grundlagen informieren und für typische Herausforderungen im Außenhandel sensibilisieren.

„Wichtig ist uns auch, dass die Unternehmen nicht nur zu uns kommen, sondern wir auch unsere Mitgliedsunternehmen besuchen, vor allem auch diejenigen, die uns noch nicht so gut kennen“, erklärt Steinmetz. Bei der IHK-Dialogtour zum Beispiel wird die IHK Gewerbegebiete besuchen, um vor Ort die spezifischen Bedürfnisse der Unternehmen kennen zu lernen. Außerdem wird der Service „IHK vor Ort“ fortgesetzt, bei dem IHK-Mitarbeiterinnen das Portfolio der Industrie- und Handelskammer vorstellen und gemeinsam mit dem jeweiligen Unternehmen schauen, welcher Service von Nutzen sein könnte. „Es lohnt sich für Unternehmen, die Zeit für ‚IHK vor Ort‘ zu investieren. So erfahren sie, wie sie von ihrer IHK profitieren können“, betont der Hauptgeschäftsführer.