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Flächendaten im IHK-Bezirk Mittlerer Niederrhein

Flächendaten im IHK-Bezirk Mittlerer Niederrhein
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Diskussion um die Fläche

Über die Nutzung von Flächen wird in der Öffentlichkeit leidenschaftlich diskutiert. Geprägt sind diese Debatten häufig von Missverständnissen und Fehlinterpretationen. In diesem Zusammenhang wird die Wirtschaft zum Beispiel gerne als „Flächenfresser“ bezeichnet. Deshalb hat die IHK Mittlerer Niederrhein in Ergänzung zu der Broschüre "10 Fakten zur Flächennutzung in NRW" die wichtigsten Daten für den Bezirk der IHK Mittlerer Niederrhein zusammengestellt. Die zugrunde liegenden Flächenangaben beruhen auf amtlichen Zahlen von IT.NRW.

Fläche kann nicht verbraucht werden

Die Diskussion um die Flächeninanspruchnahme wird vielfach unter der Überschrift "Flächenverbrauch" geführt.  Grundsätzlich gilt: Fläche geht nicht verloren, sie wird lediglich auf eine bestimmte Art und Weise genutzt. Und diese Art der Nutzung ist nicht statisch, sondern verändert sich mit den Anforderungen der Zeit. Das Leben ist vielfältig und komplex und das spiegelt sich eben auch darin wider, wie wir unseren Lebensraum gestalten.

Gewerbe und Industrie geben Flächen an andere Nutzungen ab

Gewerbe- und Industrieflächen nehmen im Bezirk der IHK Mittlerer Niederrhein nur 3,6 % der Fläche in Anspruch und geben in Summe Flächen an andere Nutzungen ab.  So nahmen die Erholungsflächen zwischen den Jahren 2009 und 2015 um 330 ha zu. Die Wohnbauflächen nahmen um 512 ha zu und die Verkehrsflächen um 45 ha. Gewerbe- und Industrieflächen hingegen gingen in diesem Zeitraum 29 ha verloren.

Fazit

Unternehmen setzen auf den effizienten Einsatz von Flächen. Wichtig ist, dass für die Wirtschaft ein quantitativ und qualitativ ausreichendes Angebot an freien Gewerbeflächen zur Verfügung steht. Dazu gehört neben Neuausweisungen auch die Einhaltung des Trennungsgebotes zwischen Wohngebieten und Gewerbe- beziehungsweise Industriegebieten. Die Wohnraumknappheit darf nicht dazu führen, dass Gewerbe- und Industrieflächen durch heranrückende Wohnnutzungen zurückgedrängt werden.