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Kaufkraftdaten

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47798 Krefeld

Sie benötigen für einen Businessplan Daten

Die IHK Mittlerer Niederrhein stellt Ihnen auf dieser Seite einen Auszug der durch MB Research publizierten Daten zur Verfügung. Existenzgründern und unseren Mitgliedern können wir zudem detaillierte Daten auf fünfstelliger PLZ-Ebene sowie sortimentsbezogene Kaufkraftdaten zusenden. Sprechen Sie uns an!

Kaufkraft – allgemein – 2018

Die Kaufkraft ist definiert als die Summe aller Nettoeinkünfte der Bevölkerung, bezogen auf den Wohnort. Neben dem Nettoeinkommen aus selbstständiger und nichtselbstständiger Arbeit werden ebenso Kapitaleinkünfte und staatliche Transferzahlungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld und Renten zur Kaufkraft hinzugerechnet. Von diesem verfügbaren Einkommen sind allerdings noch nicht die Ausgaben für Lebenshaltungskosten, Versicherungen, Miete und Nebenkosten, Bekleidung oder das Sparen abgezogen. Basis der Berechnung sind, neben der Lohn- und Einkommensteuerstatistik, einschlägige Statistiken zur Berechnung der staatlichen Leistungen sowie Prognosewerte der Wirtschaftsinstitute. Die Kaufkraftkennziffer stellt die Kaufkraft im jeweiligen Gebiet – bezogen auf die Einwohneranzahl – in Relation zum Bundesdurchschnitt dar.

Gebiet Kaufkraft
in Mio. €
Kaufkraft pro Einwohner in €  Promilleanteil
Kaufkraft-
kennziffer je Einwohner
Deutschland 1.932.500  23.322 1.000,00  100,0
NRW 414.663,34 23.111 214,574 99,1
Mittlerer Niederrhein 29.679,50 24.020 15,358  103,0

 

Krefeld 5.205,54 22.898 2,694 98,2
Mönchengladbach 5.679,02  21.722  2,939 93,1

 

Rhein-Kreis Neuss 11.758,73  26.231 6,085 112,5
Dormagen 1.508,72 23.455  0,781 100,6
Grevenbroich 1.512,97 23.986  0,783 102,8
Jüchen  563,02  24.297 0,291 104,2
Kaarst  1.210,25 28.054 0,626 120,3
Korschenbroich 931,60 28.351  0,482  121,6
Meerbusch 1.907,17 34.541 0,987 148,1
Neuss  3.788,22 24.707 1,960 105,9
Rommerskirchen  336,79 25.600 0,174 109,8

 

Kreis Viersen 7.036,22 23.565 3,641 101,0
Brüggen  360,88 22.935  0,187 98,3
Grefrath 338,54  22.924 0,175 98,3
Kempen 904,38 25.986  0,468 111,4
Nettetal 911,87 21.618  0,472 92,7
Niederkrüchten  356,90  23.339 0,185 100,1
Schwalmtal  448,42 23.369  0,232 100,2
Tönisvorst  742,71 25.353 0,384  108,7
Viersen 1.664,54 21.857  0,861  93,7
Willich 1.307,97  25.560 0,677  109,6

(c) Michael Bauer Research GmbH

Einzelhandelsrelevante Kaufkraft (EH-Kaufkraft) – 2018

Die Einzelhandelsrelevante Kaufkraft ist der Teil der Kaufkraft, der im Einzelhandel ausgegeben werden kann. Die allgemeine Kaufkraft (s. GfK-Kaufkraftkennziffern) ist die Summe aller Nettoeinkünfte einer Region. Diese Kaufkraft wird von den Verbrauchern für unterschiedliche Ausgaben verwendet. So müssen damit unter anderem Mieten oder Hypothekenzinsen, Versicherungen und Autokosten bezahlt werden, ein weiterer Teil wird gespart, ein anderer Teil für Reisen oder Dienstleistungen ausgegeben. Diese in jeder Region unterschiedlichen Kaufkraftanteile werden aus der allgemeinen Kaufkraft herausgerechnet. Nur der verbleibende Rest kann im Einzelhandel (ohne Kfz-Handel und Brennstoffhandel) ausgegeben werden. Damit zeigt die Einzelhandelsrelevante Kaufkraft das Nachfragepotenzial einer Region im stationären Handel und Versandhandel.

Gebiet EH-Kaufkraft
in Mio. €
EH-Kaufkraft pro Einwohner in € EH-Kaufkraft-
kennziffer in Promille
EH-Kaufkraft-
kennziffer je Einwohner
Deutschland 573.716,97 6.924 1.000,00  100,00
NRW  123.810,48

  6.901

215,804  99,7

 

Krefeld 1.551,62 6.825  2,705 98,6
Mönchengladbach 1.720,60  6.581  2,999 95,1

 

Rhein-Kreis Neuss 3.375,59 7.530 5,884  108,8
Dormagen 452,48 7.034 0,789 101,6
Grevenbroich 449,03 7.119 0,783 102,8
Jüchen  165,29 7.133 0,288  103,0
Kaarst  345,22  8.002 0,602  115,6
Korschenbroich 261,81 7.967 0,456 115,1
Meerbusch 501,82 9.089 0,875  131,3
Neuss  1.102,37 7.190  1,921 103,8
Rommerskirchen  97,59 7.418 0,170  107,1

 

Kreis Viersen 2.104,21 7.047 3,668 101,8
Brüggen 109,88 6.983 0,192  100,9
Grefrath 101,78 6.892 0,177 99,5
Kempen  258,69 7.433  0,451 107,4
Nettetal  284,72 6.750 0,496 97,5
Niederkrüchten 108,12  7.070 0,188  102,1
Schwalmtal 133,66 6.965 0,233 100,6
Tönisvorst 214,80 7.332 0,374  105,9
Viersen 514,02 6.750 0,896 97,5
Willich 378,53 7.397 0,660 106,8

(c) Michael Bauer Research GmbH

Einzelhandelsumsatzkennziffer und -zentralität – 2018

Basis für die Berechnung der Umsatzkennziffern sind Ergebnisse der amtlichen Statistik, insbesondere der Umsatzsteuerstatistik. Diese Statistik enthält einige gravierende Mängel, die zunächst mit hohem Recherche- und Rechenaufwand bereinigt werden, um die Daten für betriebliche Planungs- und Controllingzwecke verwenden zu können. In der GfK-Umsatzkennziffer nicht enthalten sind der Einzelhandel mit Kraftwagen und Krafträdern sowie der Handel mit Kraft- und Brennstoffen, da diese Unternehmen nicht zu den konsumrelevanten Einzelhandelsgeschäften zählen.

Die Zentralitätskennziffer ist ein Maß für die Attraktivität einer Stadt oder einer Region als Einkaufsort. Um die Zentralität zu berechnen, muss zusätzlich zur Umsatzkennziffer die Einzelhandelsrelevante Kaufkraft bekannt sein. Setzt man Umsatzkennziffer und Einzelhandelsrelevante Kaufkraft miteinander in Beziehung, lässt sich daraus der saldierte Kaufkraftzufluss oder Kaufkraftabfluss eines Gebietes dokumentieren. Eine Zentralitätskennziffer von genau 100 ist ein Indikator dafür, dass sich Kaufkraftabfluss und -zufluss die Waage halten, Werte über 100 deuten den prozentualen Zufluss an, Werte unter 100 zeigen, wie stark der Kaufkraftabfluss ist. (Quelle: MB-Research)

Gebiet

EH-Umsatz-Kennziffer

EH-
Zentralitäts-kennziffer

Krefeld 124,9 126,7
Mönchengladbach 113,2 119,1

 

Rhein-Kreis Neuss 100,2 94,0
Dormagen  84,3 83,0
Grevenbroich 112,2 109,2
Jüchen 66,6 64,7
Kaarst 114,8  99,4
Korschenbroich 84,4 73,3
Meerbusch 74,5 56,8
Neuss 123,7 119,1
Rommerskirchen  72,9 68,1

 

Kreis Viersen  88,9  87,4
Brüggen  73,2 72,6
Grefrath 76,7 77,1
Kempen 98,8 92,0
Nettetal 107,6 110,4
Niederkrüchten  61,4 60,1
Schwalmtal 69,5  69,1
Tönisvorst 95,6  90,3
Viersen 101,4 104,0
Willich  68,2 63,9

(c) Michael Bauer Research GmbH