Straßen und Brücken

Straßen und Brücken
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Die Autobahnen A 44, A 46, A 52, A 57 und A 61 bilden die Schlagadern des Verkehrsnetzes in unserem Raum und bieten direkten Anschluss an die Metropole Ruhr und die Überseehäfen Antwerpen und Rotterdam. Gleichzeit hat das Straßennetz aber auch ein hohes Aufkommen an Transitverkehren sowohl in Ost-West- als auch in Nord-Süd-Richtung zu verkraften.

Da die Schiene nicht über die notwendigen zusätzlichen Kapazitäten verfügt, fordern wir den Ausbau aller Autobahnabschnitte auf sechs Spuren.

Diese Forderung haben wir in die Erarbeitung des Bundesverkehrswegeplans 2030 eingebracht und konnten teilweise Erfolge erzielen: Der sechsspurige Ausbau der A 57 zwischen dem Kölner Ring und Kamp-Lintfort ist im Gange, der Ausbau der A 52 zwischen dem Autobahnkreuz Mönchengladbach und dem Autobahnkreuz Neersen wurde in den vordringlichen Bedarf eingestuft, und die Erweiterungen der A 44 und A 46 sind im weiteren Bedarf aufgeführt.

 

 

Appell zum Ausbau der B 288 mit Uerdinger Rheinbrücke

In der gemeinsamen Erklärung „Leistungsfähigkeit der B 288/A 524 sichern“ haben sich die Oberbürgermeister der Städte Krefeld und Duisburg sowie die Präsidenten und Hauptgeschäftsführer der beiden IHKs für den beschleunigten vierstreifigen Ausbau der B 288 inklusive der Rheinbrücke Uerdingen ausgesprochen. Die gemeinsame Erklärung finden Sie hier.

Weitere Informationen stellen wir Ihnen hier zur Verfügung.

 

 

Instandhaltung der Rheinquerung muss Priorität haben

Vier Straßen- und eine Eisenbahnbrücke queren in unserem Wirtschaftsraum den Rhein. Im gesamten Rheinland von Emmerich bis Bonn sind es insgesamt 28 Brücken. Die IHKs im Rheinland haben die Bauzustandsberichte aller Brücken analysiert und gemeinsam eine Forderung zur Sicherung eines leistungsfähigen Systems formuliert. Das Positionspapier finden Sie hier.

Weitere Informationen stellen wir Ihnen hier zur Verfügung.

 

 

Herausforderung: LKW-Parken

Die Belastung der bundesweiten Straßenverkehrsinfrastruktur nimmt immer weiter zu. Neben den Verkehrswegen erfüllen hierbei auch Rastanlagen entlang der Bundesautobahnen eine wichtige Funktion. Um die Lenkzeitbeschränkungen einhalten zu können, sind die Fahrer darauf angewiesen, geeigneten Parkraum rechtzeitig vorzufinden. In der Realität müssen die Fahrzeugführer jedoch viel Suchzeit einplanen, da der verfügbare Lkw-Parkraum zu den Tagesrandzeiten stark ausgelastet ist. Die IHK sieht mit Blick auf die weitere Verkehrszunahme dringenden Handlungsbedarf und hat hierzu eine Studie beim Zentrum für Logistik und Verkehr der Universität Duisburg-Essen in Auftrag gegeben. Ziele waren eine quantitative und qualitative Bestandsanalyse des aktuellen Stellplatzangebots im IHK-Bezirk sowie die Ermittlung des zukünftigen Bedarfs und möglicher Lösungsansätze zur Bewältigung künftiger Anforderungen.

Weitere Informationen stellen wir Ihnen hier zur Verfügung.

 

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