Bildungsscheck NRW

Bildungsscheck NRW
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Bildungsscheck NRW

Das Förderprogramm richtet sich sowohl an Unternehmen als auch an Privatpersonen und gibt einen Anreiz, sich in beruflicher Hinsicht weiterzubilden.

Was wird gefördert:

Gefördert werden wie bisher Weiterbildungen, die der beruflichen Qualifizierung dienen und fachliche Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen vermitteln, die sich auf den aktuellen oder zukünftigen beruflichen oder betrieblichen Kontext beziehen. Das sind beispielsweise: berufs- oder fachbezogene Weiterbildungen, Sprachkurse, EDV-Schulungen sowie fachübergreifende Kompetenzen. Ausdrücklich eingeschlossen sind auch Angebote zur Vorbereitung auf eine Externenprüfung oder eine Prüfung in einem Fortbildungsberuf.
Es werden zudem sowohl E-Learning-Formate als auch Inhouse-Schulungen gefördert.

Förderbedingungen des neuen Bildungsschecks (ab dem 01.03.2019 gültig):

Mit dem Bildungsscheck werden berufliche Weiterbildungen mit 50%, maximal 500 Euro bezuschusst.

Im betrieblichen Zugang können Unternehmen des Privatrechts mit mindestens einem und weniger als 250 Beschäftigten innerhalb von einem Kalenderjahr bis zu zehn Bildungsschecks, der einzelne Mitarbeiter jeweils einen in Anspruch nehmen.

Der Bildungsscheck im individuellen Zugang richtet sich insbesondere an Beschäftigte aus Unternehmen des Privatrechts, Berufsrückkehrende und Selbstständige. Das zu versteuernde Jahreseinkommen muss immer mehr als 20.000,- € bzw. weniger als 40.000,- € (alleinstehend/einzeln veranlagter Ehepartner) bzw. mehr als 40.000,- € und weniger als 80.000,- € (gemeinsam veranlagt) betragen. Das bedeutet, dass entweder der Bildungsscheck oder die Bildungsprämie zum Einsatz kommen. Es ist daher nicht mehr möglich, bei Unterschreiten der Einkommensgrenze einen Bildungsscheck auszustellen – auch wenn nach der Bildungsprämie keine Förderung möglich ist.

Jedes Kalenderjahr können Beschäftigte einen Bildungsscheck pro Zugang erhalten. Der Kurs darf frühestens 1 Tag nach der Bildungsscheckausgabe beginnen.

Bei den förderfähigen Kosten der beruflichen Weiterbildung gilt als Bemessungsgrundlage die tatsächlich entstandenen Gesamtausgaben der Weiterbildungsmaßnahme. Ausgaben für Fahrten und für die Unterbringung gehören nicht zu den förderfähigen Ausgaben.
Bisher mussten Wohnsitz und/oder Arbeitsstätte der Beschäftigten sowohl im individuellen als auch im betrieblichen Zugang in NRW liegen. Dies ändert sich jetzt. Im individuellen Zugang gilt: Wohnsitz in NRW. Im betrieblichen Zugang gilt: Arbeitsstätte in NRW.