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Bildungsscheck NRW

Bildungsscheck NRW
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Karoline Tegeder
Karoline Tegeder

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Bildungsscheck NRW (ab 01.01. 2016)

Das im Januar 2016 startende neue Bildungsscheckprogramm löst das bisherige ab. Das neu gestaltete Förderprogramm richtet sich sowohl an Unternehmen als auch an Privatpersonen und gibt einen Anreiz, sich in beruflicher Hinsicht weiterzubilden.

Was wird gefördert:

Gefördert werden wie bisher Weiterbildungen, die der beruflichen Qualifizierung dienen und fachliche Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen vermitteln, die sich auf den aktuellen oder zukünftigen beruflichen oder betrieblichen Kontext beziehen. Das sind beispielsweise: berufs- oder fachbezogene Weiterbildungen, Sprachkurse, EDV-Schulungen sowie fachübergreifende Kompetenzen. Ausdrücklich eingeschlossen sind auch Angebote zur Vorbereitung auf eine Externenprüfung oder eine Prüfung in einem Fortbildungsberuf.

Förderbedingungen des neuen Bildungsschecks:

Mit dem Bildungsscheck werden berufliche Weiterbildungen mit 50%, maximal 500 Euro bezuschusst.

Im betrieblichen Zugang können Unternehmen des Privatrechts mit mindestens einem und weniger als 250 Beschäftigten innerhalb von zwei Kalenderjahren bis zu zehn Bildungsschecks, der einzelne Mitarbeiter jeweils einen in Anspruch nehmen. Dabei darf das Arbeitnehmerbruttogehalt 39.000 Euro im Jahr nicht übersteigen.

Im individuellen Zugang können Beschäftigte aus Unternehmen des Privatrechts mit weniger als 250 Mitarbeitern alle zwei Kalenderjahre einen Bildungsscheck erhalten, wenn das zu versteuernde Jahreseinkommen 30.000 Euro (ledig) bzw. 60.000 Euro (verheiratet) nicht übersteigt. Die individuelle Fördermöglichkeit richtet sich an Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss, Ältere ab 50 Jahre, beschäftigte Zugewanderte, befristet Beschäftigte, Teilzeitbeschäftigte oder Berufsrückkehrer.

Im Zeitraum von zwei Kalenderjahren können Beschäftigte einen Bildungsscheck pro Zugang erhalten. Der Kurs darf frühestens am Tag nach der Bildungsscheckausgabe beginnen.

Von der Förderung ausgeschlossen sind:

  • Auszubildende
  • Berufsbegleitende Studiengänge, die auf einen akademischen Abschluss zielen
  • Beschäftigte im öffentlichen Dienst
  • Selbständige, Inhaber und Eigentümer

Vorrang haben wie bisher die Instrumente des Bundes (insbesondere die Bildungsprämie und das Meister-BAföG) und der Bundesagentur für Arbeit (insbesondere die Förderung aus dem Sonderprogramm „Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer in Unternehmen“).