Kaufkraftdaten

Kaufkraftdaten
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Sie benötigen für einen Businessplan Daten

Die IHK Mittlerer Niederrhein stellt Ihnen auf dieser Seite einen Auszug der durch MB Research publizierten Daten zur Verfügung. Existenzgründern und unseren Mitgliedern können wir zudem detaillierte Daten auf fünfstelliger PLZ-Ebene sowie sortimentsbezogene Kaufkraftdaten zusenden. Sprechen Sie uns an!

Kaufkraft – allgemein – 2019

Die Kaufkraft ist definiert als die Summe aller Nettoeinkünfte der Bevölkerung, bezogen auf den Wohnort. Neben dem Nettoeinkommen aus selbstständiger und nichtselbstständiger Arbeit werden ebenso Kapitaleinkünfte und staatliche Transferzahlungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld und Renten zur Kaufkraft hinzugerechnet. Von diesem verfügbaren Einkommen sind allerdings noch nicht die Ausgaben für Lebenshaltungskosten, Versicherungen, Miete und Nebenkosten, Bekleidung oder das Sparen abgezogen. Basis der Berechnung sind, neben der Lohn- und Einkommensteuerstatistik, einschlägige Statistiken zur Berechnung der staatlichen Leistungen sowie Prognosewerte der Wirtschaftsinstitute. Die Kaufkraftkennziffer stellt die Kaufkraft im jeweiligen Gebiet – bezogen auf die Einwohneranzahl – in Relation zum Bundesdurchschnitt dar.

Gebiet Kaufkraft
in Mio. €
Kaufkraft pro Einwohner in €  Promilleanteil
Kaufkraft-
kennziffer je Einwohner
Deutschland 1.990.800 24.000 1.000,00  100,0
NRW 425.193,14 23.749 213,579 99,0
Mittlerer Niederrhein 30.656,55 24.783 15,399  103,3

 

Krefeld 5.338,81 23.575 2,682 98,2
Mönchengladbach 5.931,36  22.620  2,979 94,2

 

Rhein-Kreis Neuss 12.160,54  27.016 6,108 112,6
Dormagen 1.548,90 24.119  0,778 100,5
Grevenbroich 1.565,02 24.744  0,786 103,1
Jüchen  580,89  24.297 0,292 103,9
Kaarst  1249,97 28.922 0,628 120,5
Korschenbroich 965,41 29.219  0,485  121,7
Meerbusch 1.997,47 35.840 1,003 149,3
Neuss  3.903,77 25.315 1,961 105,5
Rommerskirchen  349,11 26.526 0,175 110,5

 

Kreis Viersen 7.225,84 24.232 3,630 101,0
Brüggen  374,43 23.945  0,188 99,8
Grefrath 349,83  23.817 0,176 98,2
Kempen 927,44 26.803  0,466 111,7
Nettetal 935,43 22.136  0,470 92,2
Niederkrüchten  365,51 24.023 0,184 100,1
Schwalmtal  454,91 24.073  0,229 100,3
Tönisvorst  759,24 26.021 0,381  108,4
Viersen 1.719,87 22.484  0,864  93,7
Willich 1.339,18  26.143 0,673  108,9

(c) Michael Bauer Research GmbH

Einzelhandelsrelevante Kaufkraft (EH-Kaufkraft) – 2019

Die Einzelhandelsrelevante Kaufkraft ist der Teil der Kaufkraft, der im Einzelhandel ausgegeben werden kann. Die allgemeine Kaufkraft (s. GfK-Kaufkraftkennziffern) ist die Summe aller Nettoeinkünfte einer Region. Diese Kaufkraft wird von den Verbrauchern für unterschiedliche Ausgaben verwendet. So müssen damit unter anderem Mieten oder Hypothekenzinsen, Versicherungen und Autokosten bezahlt werden, ein weiterer Teil wird gespart, ein anderer Teil für Reisen oder Dienstleistungen ausgegeben. Diese in jeder Region unterschiedlichen Kaufkraftanteile werden aus der allgemeinen Kaufkraft herausgerechnet. Nur der verbleibende Rest kann im Einzelhandel (ohne Kfz-Handel und Brennstoffhandel) ausgegeben werden. Damit zeigt die Einzelhandelsrelevante Kaufkraft das Nachfragepotenzial einer Region im stationären Handel und Versandhandel.

Gebiet EH-Kaufkraft
in Mio. €
EH-Kaufkraft pro Einwohner in € EH-Kaufkraft-
kennziffer in Promille
EH-Kaufkraft-
kennziffer je Einwohner
Deutschland 587.760,64 7.086 1.000,00  100,00
NRW  126.359,74

 7.058

214,985  99,6

 

Krefeld 1.582,98 6.990  2,693 98,6
Mönchengladbach 1.720,60  6.802  3,305 96,0

 

Rhein-Kreis Neuss 3.472,90 7.715 5,909  108,9
Dormagen 462,12 7.196 0,786 101,6
Grevenbroich 461,44 7.296 0,785 103,0
Jüchen  170,03 7.296 0,289  103,0
Kaarst 354,97  8.213 0,604  115,9
Korschenbroich 269,63 8.161 0,459 115,2
Meerbusch 521,53 9.358 0,887  132,1
Neuss  1.132,69 7.345  1,927 103,7
Rommerskirchen 100,49 7.635 0,171  107,8

 

Kreis Viersen 2.148,19 7.204 3,655 101,7
Brüggen 112,57 7.199 0,192  101,6
Grefrath 104,35 7.104 0,178 100,3
Kempen 264,15 7.634  0,449 107,7
Nettetal  289,81 6.858 0,493 96,8
Niederkrüchten 109,90  7.223 0,187  101,9
Schwalmtal 135,03 7.146 0,230 100,8
Tönisvorst 218,79 7.498 0,372  105,8
Viersen 526,82 6.887 0,896 97,2
Willich 386,77 7.551 0,658 106,6

(c) Michael Bauer Research GmbH

Einzelhandelsumsatzkennziffer und -zentralität – 2019

Basis für die Berechnung der Umsatzkennziffern sind Ergebnisse der amtlichen Statistik, insbesondere der Umsatzsteuerstatistik. Diese Statistik enthält einige gravierende Mängel, die zunächst mit hohem Recherche- und Rechenaufwand bereinigt werden, um die Daten für betriebliche Planungs- und Controllingzwecke verwenden zu können. In der GfK-Umsatzkennziffer nicht enthalten sind der Einzelhandel mit Kraftwagen und Krafträdern sowie der Handel mit Kraft- und Brennstoffen, da diese Unternehmen nicht zu den konsumrelevanten Einzelhandelsgeschäften zählen.

Die Zentralitätskennziffer ist ein Maß für die Attraktivität einer Stadt oder einer Region als Einkaufsort. Um die Zentralität zu berechnen, muss zusätzlich zur Umsatzkennziffer die Einzelhandelsrelevante Kaufkraft bekannt sein. Setzt man Umsatzkennziffer und Einzelhandelsrelevante Kaufkraft miteinander in Beziehung, lässt sich daraus der saldierte Kaufkraftzufluss oder Kaufkraftabfluss eines Gebietes dokumentieren. Eine Zentralitätskennziffer von genau 100 ist ein Indikator dafür, dass sich Kaufkraftabfluss und -zufluss die Waage halten, Werte über 100 deuten den prozentualen Zufluss an, Werte unter 100 zeigen, wie stark der Kaufkraftabfluss ist. (Quelle: MB-Research)

Gebiet

EH-Umsatz-Kennziffer

EH-
Zentralitäts-kennziffer

Krefeld 124,5 126,3
Mönchengladbach 112,3 117,0

 

Rhein-Kreis Neuss 102,1 93,8
Dormagen  82,7 81,5
Grevenbroich 109,2 106,0
Jüchen 69,0 67,0
Kaarst 120,7 104,1
Korschenbroich 82,4 71,5
Meerbusch 76,8 58,2
Neuss 122,8 118,4
Rommerskirchen 74,3 68,9

 

Kreis Viersen  89,5  88,0
Brüggen 76,0 74,8
Grefrath 77,2 77,0
Kempen 100,9 93,7
Nettetal 109,6 113,2
Niederkrüchten 62,8 61,6
Schwalmtal 71,4  70,8
Tönisvorst 93,1  88,0
Viersen 99,8 102,7
Willich  70,1 65,8

(c) Michael Bauer Research GmbH