Förderprogamme vom Bund: Ein Überblick

Förderprogamme vom Bund: Ein Überblick
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Auch vom Bund gibt es Förderprogramme für den Bereich Innovationen und Technologie. Gerade die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) und für Bildung und Forschung (BMBF) sowie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bieten verschiedene Fördermöglichkeiten für kleine und mittelständische Unternehmen. Einige Beispiele zu den Programmen finden Sie hier aufgelistet und nach Ämtern sortiert. Sie bieten keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bietet unter anderem die Innovationsförderung im Mittelstand sowie Mittelstand Digital. Hinter der Innovationsförderung verstecken sich sowohl die Innovationsberatung, bei der Sie Innovationsgutscheine (go-inno) erhalten, als auch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM). Mit Ersterem können Sie sich externe Beratungsleistungen fördern lassen – mit Letzterem die Kooperation mit Forschungseinrichtungen.

Mittelstand Digital beinhaltet gleich mehrere Fördermöglichkeiten. Hierin wird der intelligente Einsatz von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) unterstützt. Ein aktuelles Technologieprogramm hieraus ist: Smart Service Welt II – neue Anwendungsbereiche für digitale Dienste und Plattformen. Es fördert branchenübergreifende Lösungen, die Leuchtturmcharakter für den Mittelstand besitzen. Anwendungsfelder des Programms sind die Bereiche Beschäftigung, Mobilität, Wohnen, Grundversorgung. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des BMWI.

KMU-innovativ: Produktionsforschung

Mit der Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Produktionsforschung" verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung im Rahmen des Programms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ insbesondere für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten.

Das Förderverfahren ist zweistufig. Um den Aufwand möglichst gering zu halten, ist zunächst lediglich eine Projektskizze an den Projektträger Karlsruhe einzureichen. Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden.
Bewertungsstichtage sind der 15. April und der 15. Oktober des laufenden Jahres.
Eingereichte Projektvorschläge stehen untereinander im Wettbewerb. Weitere Informationen dazu finden Sie auch den Seiten des BMBF.

Von der Idee zum Markterfolg - Innovationsprogramme für den Mittelstand

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Förderprogramm go-inno

Am 01. Januar 2021 ist die neue Förderrichtlinie „go-inno“ in Kraft getreten. Mit diesem Förderprogramm unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) externe Management- und Beratungsleistungen zur Vorbereitung und Durchführung von Produkt- und technischen Verfahrensinnovationen.
Die Förderung erfolgt grundsätzlich ohne thematische Einschränkung auf bestimmte Technologien, Produkte, Branchen oder Wirtschaftszweige.
Die Förderung wird als Zuschuss zu den entstehenden Beratungskosten gewährt. Der Umfang der Förderung beträgt bis zu 50% der förderfähigen Ausgaben. Für einen Beratertag sind Ausgaben von bis zu 1.100 Euro förderfähig. Ein Unternehmen kann pro Kalenderjahr bis zu fünf Innovationsgutscheine mit einem Förderwert von insgesamt höchstens 20.000 Euro in Anspruch nehmen.

 Weitere Förderprogramme

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung bietet beispielsweise Fördermöglichkeiten zur Produktionsforschung, Dienstleistungen und Arbeitsgestaltung. Der Schwerpunkt der Förderung liegt dabei auf Bündnissen zwischen regionalen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlichen Bereichen. Das Programm REGION.innovativ widmet sich der Gestaltung von Arbeitswelten der Zukunft. Die Fördermaßnahmen sollen bei der digitalen Transformation sowie den Herausforderungen des demografischen Wandels helfen. Mit Wir - Wandel durch Innovation in der Region bietet das BMBF eine themenoffene Förderung bei der die Kooperation zwischen KMU und Hochschulen im Vordergrund steht. RUBIN - Regionale unternehmerische Bündbisse soll in strukturschwachen Regionen Prozesse anstoßen, die langfristig zu einer wettbewerbsfähigen Profilbildung der Region führen. Diese Entwicklungen sollen regionale Wertschöpfungsketten, innovative Produkte und Dienstleistungen sowie den Zugang zu neuen Märkten ermöglichen. Das Programm wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung angeboten.

Auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bietet Möglichkeiten externe Beratungen fördern zu lassen.

Weitere Informationen zu den jeweiligen Ämtern und deren angebotenen Fördermöglichkeiten finden Sie hier: