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Verkaufsoffene Sonntage in Mönchengladbach

Verkaufsoffene Sonntage in Mönchengladbach
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Carmen Granderath
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Die IHK Mittlerer Niederrhein rät der Stadt Mönchengladbach, den beantragten verkaufsoffenen Sonntagen keine vorschnelle Absage zu erteilen. „Vielmehr sollten die Lösungsansätze des Runden Tisches ‚Verkaufsoffene Sonntage und Feiertage‘ abgewartet werden, zu dem das Landeswirtschaftsministerium für Anfang Februar eingeladen hat“, erklärt Andree Haack, Geschäftsführer Existenzgründung und Unternehmensförderung der IHK Mittlerer Niederrhein. Bei diesem Treffen soll mit Vertretern, die an der Umsetzung des NRW Ladenöffnungsgesetzes beteiligt sind, nach Lösungen gesucht werden, die den Kommunen, Werbegemeinschaften und Händlern Hilfen für die rechtssichere Gestaltung der verkaufsoffenen Sonntage an die Hand geben. Vertreter von IHK NRW werden laut Haack an dem Runden Tisch teilnehmen und sich für sichere und praktikable Umsetzungshilfen einsetzen.

„Außerdem ist es notwendig, dass man sich der Bedeutung der verkaufsoffenen Sonntage für einen Standort insgesamt bewusst ist“, erklärt der Geschäftsführer. „Deshalb ist es wichtig, dass die Städte mit den Initiatoren der verkaufsoffenen Sonntage in den Dialog treten und Unterstützungen bei den auch finanziell aufwendigen Vorbereitungen zusagen. Die Händler benötigen zum Beispiel Hilfe bei der Organisation des Festes oder bei der Zählung von Besucherfrequenzen.“

Die Mönchengladbacher Stadtverwaltung zweifelt bei sechs von insgesamt 14 Anträgen auf verkaufsoffene Sonntage an den rechtlichen Voraussetzungen für eine Genehmigung. Nun soll der Rat entscheiden.