Förderprogramm für Einzelhändler

Förderprogramm für Einzelhändler
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Stand: 03.06.2019

Um die Handelsbranche in Nordrhein-Westfalen zu stärken und den digitalen Wandel weiter voranzutreiben, startet die Landesregierung den dritten Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“. Darauf macht die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein vor allem kleine und mittelständische Händler aufmerksam. Die finanzielle Unterstützung erleichtert das Erschließen neuer Geschäftsfelder und den Aufbau von Multi-Channel-Angeboten. Neu ist, dass nun neben Verbundprojekten auch Ideen für Einzelprojekte von Händlern beziehungsweise anderen beteiligten Branchen eingereicht werden können.

Am 19. Juni informiert der Projektträger ETN Händler von 15 bis 17 Uhr in der IHK in Mönchengladbach, Bismarckstraße 109, über den Projektaufruf. „Der Handel muss sich an die veränderten Ansprüche der Konsumenten anpassen. Deshalb begrüßen wir den Projektaufruf der Landesregierung, um innovative Ideen zu fördern, mit denen digitale und stationäre Angebote verknüpft und neue Dienstleistungen und Produkte auf den Weg gebracht werden können“, sagt IHK-Handelsreferent Matthias Pusch.

Gefördert werden können zum Beispiel digitale Programme zur Kundenbindung, Lösungen für die datenschutzrechtlich sichere Verwertung von Kundendaten oder der Einsatz der auch für den Handel interessanten Künstlichen Intelligenz. Die mögliche Förderung beträgt bis zu 80 Prozent der Projektkosten für einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten. Projektideen können ab sofort bis zum 1. August 2019 eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Projektaufruf gibt es im Internet (www.digihandel.nrw). Ansprechpartner bei der IHK ist Matthias Pusch (E-Mail: pusch@mittlerer-niederrhein.ihk.de). Eine Anmeldung zur Informationsveranstaltung ist bis zum 12. Juni erforderlich unter:
www.mittlerer-niederrhein.ihk.de/20742