IHK-Sprechstunde für Einzelhändler

IHK-Sprechstunde für Einzelhändler
© carballo / Adobe Stock

Stand: 26.06.2020

Auch nach dem Ende des Lockdowns kämpfen viele Einzelhändler mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Geschäftsschließungen. „Für Einzelhändler, die sich zukunftsfähig aufstellen wollen, ist es unerlässlich, digitale Wege zu gehen“, sagt Matthias Pusch, Handelsreferent der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein. „Die Corona-Pandemie hat die ohnehin schon notwendige Digitalisierung des stationären Handels beschleunigt. Spätestens jetzt sollten sich alle Einzelhändler mit dem Thema beschäftigen“, betont Pusch. Deshalb unterstützt die IHK den Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ der Landesregierung und bietet Sprechtage mit einem Digitalcoach an. „Die können von den Händlern zur Entwicklung ihrer Idee und Projekte oder zur Hilfe beim Antragsprozedere genutzt werden.“

Das Sonderprogramm 2020 richtet sich an Einzelhändler, die sich erstmalig digital aufstellen oder den Auf- oder Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen wollen. Das Projekt muss unmittelbar der Abwehr oder der Abmilderung der Folgen der Corona-Krise dienen. Mitmachen können Unternehmen des stationären Einzelhandels, die nicht mehr als 49 Beschäftigte haben und auf einen Umsatz von maximal zehn Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von bis zu zehn Millionen Euro kommen. Projektideen können bis zum 30. August 2020 beim Projektträger ETN eingereicht werden.

Die nächsten IHK-Sprechtage mit dem Digitalcoach finden am 20. und 21. Juli und am 4. und 5. August statt. Es können aber auch individuelle Termine vereinbart werden. Sämtliche Informationen zum Projektaufruf und zu den Sprechtagen sind zu finden unter:
www.mittlerer-niederrhein.ihk.de/23314