Wie geht es mit dem Wissenscampus weiter?

Wie geht es mit dem Wissenscampus weiter?
© IHK Mittlerer Niederrhein

Stand: 13.07.2021

Wie geht es mit dem geplanten Wissenscampus auf dem Areal des ehemaligen Polizeipräsidiums an der Theodor-Heuss-Straße in Mönchengladbach weiter? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Austauschs von Jürgen Steinmetz (Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein und Schatzmeister des Vereins Wissenscampus), Hartmut Wnuck (IHK-Vizepräsident und Vorsitzendender des Geschäftsführenden Vorstands des Vereins Wissenscampus), Landtagsabgeordnetem Jochen Klenner, Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Lutz Lienenkämper (Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen). Eine Heimat für Gründer und Start-ups, für Wissenschaftler und innovative Unternehmen und ein Ort, an dem junge Menschen den Umgang mit den Technologien von morgen lernen – all dies soll der geplante Wissenscampus im Herzen Mönchengladbachs sein. Ein entsprechendes Nutzungskonzept des Vereins Wissenscampus hatte der Landtag positiv aufgenommen.

„Ich rechne damit, dass das Wertgutachten für das ehemalige Polizeipräsidium in Kürze vorliegt“, kündigte Lienenkämper an, dem als Minister der Finanzen auch der Bau- und Liegenschaftsbetrieb BLB, der für den Verkauf des Areals zuständig ist, untersteht. „Das Gutachten ist dann die Grundlage für das weitere Verfahren und die damit verbundenen Verhandlungen.“ IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz freute sich über diese Nachricht: „Damit wäre eine weitere Hürde auf dem Weg zur Realisierung des Wissenscampus in Mönchengladbach genommen.“ Das Projekt sei ein wichtiger Beitrag zur Gestaltung des Strukturwandels im Rheinischen Revier – zum Wohle der Region und des Landes insgesamt.

„Dort sollen Entwickler, Start-ups und Unternehmen an Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz, Cyber Security oder Gaming arbeiten, um neue digitale Prozesse und Geschäftsmodelle zu entwickeln“, erklärt IHK-Vizepräsident Wnuck. „Gleichzeitig sollen Kinder und Jugendliche in einer Junior-Universität und einer Coding School das Know-how für die Arbeitswelt von morgen lernen. Dazu kommen Co-Working-Möglichkeiten, Wohnraum für Gründer, Gastronomie-, Sport- und Freizeitangebote.“

Oberbürgermeister Heinrichs berichtetet, dass der Rat der Stadt Mönchengladbach am 30. Juni beschlossen habe, eine Betreibergesellschaft für den Wissenscampus zu gründen: „Damit wäre auch das organisatorische Fundament für dieses faszinierende Projekt gelegt – ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Realisierung.“

Bildtext: Sie tauschten sich über den Wissenscampus Mönchengladbach aus (v.l.): Hartmut Wnuck (IHK-Vizepräsident und Vorsitzendender des Geschäftsführenden Vorstands des Vereins Wissenscampus), Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Lutz Lienenkämper (Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen), Jürgen Steinmetz (Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein und Schatzmeister des Vereins Wissenscampus) und Jochen Klenner (Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen).             Foto: IHK