Stellungnahme zur Regionalplan-Änderung

Stellungnahme zur Regionalplan-Änderung
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Stand: 18.03.2022

In einer Stellungnahme zur Änderung des Regionalplans spricht sich die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein für die gewerbliche Entwicklung einer Fläche im Neusser Stadtbezirk Morgensternsheide aus. Vorgesehen ist dort ein interkommunales Gewerbegebiet der Städte Neuss und Kaarst. „Die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen ist die Grundlage von Wertschöpfung, Wachstum und neuen Arbeitsplätzen“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz.

Die Fläche Morgensternsheide war bereits in mehreren Fachgutachten bei der Erarbeitung des neuen Flächennutzungsplanes als potenzieller Gewerbestandort vorgeschlagen worden. „Schon in unserer Stellungnahme zum neuen Flächennutzungsplan hatten wir uns dafür eingesetzt, dass der Standort Morgensternsheide als gewerbliche Fläche dargestellt wird“, so Steinmetz. „Damals hatten wir bereits auf die Gewerbeflächenknappheit in Neuss aufmerksam gemacht und darauf hingewiesen, dass keine Flächen für Neuansiedlungen und Verlagerungen von Unternehmen zur Verfügung stehen. Mit der Ausweisung dieser Gewerbeflächen trägt die Stadt Neuss diesem Erfordernis zumindest teilweise Rechnung.“

Ansässigen Unternehmen müssen Entwicklungs- und Erweiterungsmöglichkeiten angeboten werden, heißt es in der Stellungnahme. Gleichzeitig müssten auch Flächen für Neuansiedlungen geschaffen werden. „Es bedarf eines quantitativ ausreichenden und qualitativ differenzierten Flächenangebots. Das ist der Kern einer erfolgreichen Wirtschaftsentwicklung“, sagt Steinmetz. „Durch die interkommunale Entwicklung des Gewerbegebiets in unmittelbarem Anschluss an das Kaarster Gewerbegebiet können Synergien genutzt und Kosten für Infrastrukturmaßnahmen reduziert werden.“